Das Ohrwaschl - Nasenbohren

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Foto: Stephan BoroviczenyFotografieWien/ViennaAustriacall: +43 6801314644 Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Andreas Schwarz, Birgit Braunrath und Guido Tartarotti.

Eine Woche Diskussion um Günter Grass - der Fall einer kalkulierten Erregung

Es ist knapp eine Woche her, dass Günter Grass  Israel wegen eines geplanten Erstschlages gegen den Iran als Gefahr für den Weltfrieden bezeichnete.
Seither: Waren deutsche Politiker empört, weil Grass die geopolitischen Fakten verdrehe.
Disputierten  Medien, ob man Israel schelten darf, notabene Grass mit seiner Waffen-SS-Vergangenheit.
Sprach Israel dem  gealterten Literaturnobelpreisträger und seinem „Gedicht“ jede Relevanz ab.


Sagte Grass, brav abinterviewt, dass er das Gedicht heute anders schreiben würde.
Konstatierten Kommentatoren, dass Grass eigentlich gar nicht mehr schreiben kann, weil er gaga ist.
Sprach Israels Innenminister Grass Relevanz zu und ein Einreiseverbot aus.  
Kritisieren  Medien/Politiker den Innenminister . . .
So funktioniert eine kalkulierte Erregung.  Oder: Intellektuelles Nasenbohren kann ansteckend sein.

Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Andreas Schwarz, Birgit Braunrath und Guido Tartarotti.

(KURIER) Erstellt am
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