über Wien vs. Wachau-Marathon
09/21/2016

Wien – Wachau

von Julia Schrenk

Beide Laufevents könnten unterschiedlicher nicht sein. Lediglich am Ende stehen sich beide um nichts nach

Julia Schrenk | über Wien vs. Wachau-Marathon

Was dem Wiener der Vienna City Marathon, ist dem Niederösterreicher der Wachau-Marathon. Beide Laufevents könnten unterschiedlicher nicht sein. Das fängt schon beim Goodie-Bag an: Wien: Um fast 80 Euro Meldegebühr bekommt man ein Gutscheinheft. Okay, nicht nur ein Gutscheinheft; auch einen Müsliriegel. Wachau: Gutscheine, Müsliriegel, Traubenzucker, Zahnpasta, Trinkflasche, Waschmittel, getrocknete Marillen (keine Wachauer).

Und geht am Start weiter: Wien: Allein wie sich die Menschenmasse über die Reichsbrücke wälzt, ist ein Erlebnis. Wer nicht in dem ihm zugeordneten Startblock beginnt, riskiert eine Sperre (heißt es). Wachau: Auf kleinen Schildchen sind die angepeilten Zielzeiten angegeben. Wer wo startet, ist eigentlich egal. Man braucht auch keine Minute, um von einem zum anderen Startblock zu gehen.

Der Lauf an sich geht in Wien quer durch die Stadt, bejubelt von Tausenden Zuschauern. In der Wachau sind die Läufer allein auf weiter Flur. Zuschauer sieht man nur hie und da.

Lediglich am Ende der Strecke stehen sich beide Läufe um nichts nach: In Wien die Äußere MaHü hochzulaufen ist fast so grauslig wie in Krems am Ziel vorbei noch eine Stadtrunde laufen zu dürfen.

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