über Tinder, Boompi, Once und Co
09/28/2016

Selbsthilfe App-gesagt

von Anna-Maria Bauer

Mittlerweile gibt es fast so viele Dating-Apps wie Kuchenrezepte von Martha Stewart.

Anna-Maria Bauer | über Tinder, Boompi, Once und Co

Es war nur eine Frage der Zeit, bis andere Unternehmen das Potenzial von Dating-Apps erkennen und Tinder ein Stück vom Single-Kuchen wegschnappen würden. Mittlerweile gibt es fast so viele Apps wie Kuchenrezepte von Martha Stewart.

So gibt es eine, die nicht das Seh- sondern das Hörorgan anspricht (Whispar). Eine andere, die mit Frage-Antwort-Spielen arbeitet (Candidate). Wieder eine andere, bei der die Frau den ersten Schritt machen muss (Bumble). Und dann gibt es ein Angebot, das Anhänger der "Nicht ohne meine beste Freundin"-Fraktion interessieren dürfte: Bei der Online-Dating-App Boompi spielt die Freundin als "Geist" mit. Sie kann die Aussagen des potenziellen Partners lesen und der Suchenden Tipps geben. (Männer können den besten Freund übrigens nicht dazuschalten. Diese Unausgeglichenheit könnte mit ein Grund sein, weshalb der Frauenanteil hier um ein Vielfaches größer ist.)

Heute startet in Österreich das nächste Angebot: Once. Wie der Name andeutet, wird dem Nutzer täglich nur ein Kandidat vorgeschlagen. Den sucht diesmal nicht die beste Freundin, sondern ein unabhängiger, menschlicher Matchmaker aus, der die Angebote vorselektiert.

Selbst Entscheidungen zu treffen, macht – vor allem in Liebesfragen – ja auch App-solut keinen Sinn.

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