über die Lockerung der Gewerbeordnung
03/02/2017

Wollen wir das wirklich?

von Uwe Mauch

Was jedoch etliche Radmechaniker-Meister seit Wochen zur Weißglut bringt.

Mag. Uwe Mauch | über die Lockerung der Gewerbeordnung

In wenigen Tagen, am 14. März, wird im Wirtschaftsausschuss des Parlaments über die Lockerung der Gewerbeordnung diskutiert. Unter anderem soll die Freigabe von 19 Teilgewerben beschlossen werden. Was künftige Nagelstudio-Eröffner, Wäschebügler und auch Friedhofsgärtner durchaus erfreuen wird. Was jedoch etliche Radmechaniker-Meister seit Wochen zur Weißglut bringt.

Thomas Gerhardt, ein Mitglied des Gremiums der Wiener Mechatroniker, sagt so: „Es ist Gefahr in Verzug.“

Seine Warnung ist nicht dahin gesagt. Die Frage ist: Wollen wir wirklich, dass künftig jeder, der sich dazu berufen fühlt, an den Bremsen, Schaltungen, Lichtanlagen, Elektroantrieben, Ketten, Reifen , Felgen unserer Fahrräder rumtun darf?

Ich will das ehrlich gesagt nicht. Ich habe gesehen, wie viel Know-how, berufliche Erfahrung und Fingerspitzengefühl notwendig ist, um selbst solche Reparaturen durchzuführen, die auf den ersten Blick gar nicht so schwierig erschienen. Und ich habe auch gesehen, wie selbst ernannte oder von ihren Firmen auserkorene Radmechaniker schon bei der Auswahl eines 08/15-Fahrradschlauchs kläglich gescheitert sind.

Was zu bedenken ist, sehr geehrte Parlamentarier: Immer mehr Menschen nützen das Fahrrad im Straßenverkehr . . .

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