über Radfahren in Wien
07/03/2016

Kommt Zeit, kommt Rad

von Uwe Mauch

In der schönen Jahreszeit warten heute riesige Rad-Demos auf grünes Ampellicht.

Mag. Uwe Mauch | über Radfahren in Wien

Egal, ob auf dem Weg in die Redaktion oder auf dem Weg zu Terminen. Egal, ob auf dem Ring-Radweg, der sich rund um die Innenstadt schwingt, oder auf all den Radrouten, die vom Zentrum in die Außenbezirke führen: Man fühlt sich als Radfahrer in Wien nicht mehr so allein.

Vergessen ist die Zeit, da zwei Radfahrer an einer rot geschalteten Ampel als Rad-Demo verkannt wurden (und Autofahrer unsereins mutwillig in den Straßengraben drängten). Vorbei auch die Zeit, da ein Wiener Bürgermeister seinen Freund zum Radwegekoordinator ernannte (obwohl der viel lieber mit dem Auto durch die Stadt brauste; so sahen dann auch die ersten Radwege in Wien aus). Und nur mehr in der Erinnerung existiert die Zeit, da eine sehr geschätzte Kollegin von mir in der Früh laut lachen musste, wegen meines Radhelms und des zu legeren Beinkleids (heute fährt sie selbst begeistert mit dem Rad, ebenfalls mit legerem Beinkleid).

In der schönen Jahreszeit warten heute riesige Rad-Demos auf grünes Ampellicht. Apropos: Die Stadt wäre gut beraten, die Grünphasen für Radfahrer zu verlängern. Und die Rücksichtslosradler wären gut beraten, sich endlich an die Straßenverkehrs- und Benimmregeln zu halten: Links an der Warteschlange vorbeifahren und vorne einreihen, das war gestern.

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