über Haustieraufführungen
02/12/2016

Ein Theater für die Katz

von Anna-Maria Bauer

Kompletter Humbug, dachte ich damals. Das kann es nur im Film geben. Aber: Von wegen!

Anna-Maria Bauer | über Haustieraufführungen

Kennen Sie den Filmklassiker "Die Geister, die ich rief" mit Bill Murray als kaltherzigen Fernsehproduzenten Francis Xavier Cross? Darin gibt es nämlich eine Szene, in der einer Maus beinahe ein Geweih angetackert wird. Deswegen, weil der Chef des Senders davon überzeugt ist, auch den Millionen Katzen und Hunden vor den Bildschirmen Anreize bieten zu müssen. Eine aktuelle Studie habe gezeigt, dass Haustiere anfingen, fernzusehen.

Kompletter Humbug, dachte ich damals. Das kann es nur im Film geben.

Von wegen! Haustier-Aufführungen gibt es nun auch im echten Leben – und Gott sei Dank ohne Tacker.

Das Schauspieler-Duo Krõõt Juurak und Alex Bailey vom Brut bietet seit Kurzem ihre "Performances for Pets" in Wien an. Für die Vorstellung kommen sie zu den Tieren nach Hause. Ist die Aufführung für die Katz, schleichen die Schauspieler auf allen vieren durch die Wohnung. Sie schmiegen sich aneinander, kneten mit den Händen den Teppich, als würden sie Milchtreten und stoßen dabei auch tierähnliche Laute aus.

Was kommt wohl als Nächstes? Katzen-Popcorn für den optimalen Heimkino-Genuss? Oder doch ein klassisches Konzert für die Topfpflanzen, damit sie schneller wachsen?

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