Über die kulturpolitischen Pläne zu den Vereinigten Bühnen Wien:
10/29/2014

Oper? Musical? Es geht nur um Qualität

von Gert Korentschnig

Die VBW brauchen nach der Umwidmung des Theaters an der Wien im Jahr 2006 zum Opernhaus diese zweite Großreform

Gert Korentschnig | Über die kulturpolitischen Pläne zu den Vereinigten Bühnen Wien:

Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und der grüne Kultursprecher der Stadt, Klaus Werner-Lobo, präsentierten gestern im KURIER-Interview den Beschluss von Rot-Grün zur Zukunft der Vereinigten Bühnen Wien (VBW). Es handelt sich dabei um lauter kluge Ansätze. Die Subventionen wurden für drei Jahre geregelt – das ist in Sparzeiten ein beachtliches, zukunftsweisendes Statement, während etwa die Bundestheater massive finanzielle Probleme haben.

Ab 2018 soll es im Idealfall nur noch einen künstlerischen Leiter für alle Bühnen ( Theater an der Wien, Ronacher, Raimundtheater, Kammeroper) geben – ein richtiges Signal zur Öffnung der starren Genregrenzen, hin zu mehr künstlerischer und finanzieller Flexibilität. Ist Oper wichtiger? Oder doch Musical? Unterm Strich geht es immer nur um Qualität.

Die VBW brauchen nach der Umwidmung des Theaters an der Wien im Jahr 2006 zum Opernhaus diese zweite Großreform – nicht nur, um aus der seit Jahren herrschenden Kritik zu kommen, sondern zur künstlerischen Weiterentwicklung.

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