über Markus Lanz
10/03/2014

Wetten, dass ..?

von Philipp Wilhelmer

Lanz hatte das Pech, zu einer Zeit schlecht zu sein, als die Social-Media-Revolution erstmals ihre volle Zerstörungskraft entfaltete.

Philipp Wilhelmer | über Markus Lanz

Drei Mal noch, dann darf Markus Lanz die verhängnisvolle Wettcouch hinter sich lassen. Zurück bleibt ein Mann, der an Großem spektakulär gescheitert ist. Mit ein wenig Abstand wird er hoffentlich darüber lachen.

Lanz hatte das Pech, zu einer Zeit schlecht zu sein, als die Social-Media-Revolution erstmals ihre volle Zerstörungskraft entfaltete. Als er sein Amt antrat, war es erstmals breitenwirksam en vogue, in Echtzeit zu bemeckern, was gerade live im TV vor sich ging. Lustvoll wurde Lanz mit dem Smartphone in der Hand von der Fernsehcouch aus zerlegt. Und als tags darauf die Quoten da waren, galt das vielen als Beweis für ihre eigene Treffsicherheit.

Und Lanz? Der hatte keine bessere Antwort, außer pikiert über den Mob zu jammern, ein Kardinalfehler im Zeitalter der Internet-Trolle. Ein tausendfaches hämisches Echo schallte zurück. Ironie des Scheiterns: Bei Thomas Gottschalk lästerte auch jeder. Nur der bemerkte das nicht einmal. Wetten, dass ... der bald wiederkommt?

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