über "Wetten, dass..?"
02/24/2013

Suspicious Minds

von Guido Tartarotti

Für ein paar herrliche Sekunden stand die Show still und man hörte zwei gut aufgelegte Menschen miteinander singen.

Guido Tartarotti | über "Wetten, dass..?"

Der beste Moment bei „Wetten, dass ..?“ war, als Markus Lanz Keyboard spielte und Justin Timberlake dazu eine Elvis-Parodie sang. Lanz, der Klassensprecher des deutschen Fernsehens, kann natürlich hervorragend Keyboard spielen (vermutlich war er auch Schach-Jugendmeister von Südtirol, spricht fließend Arabisch und entdeckt in seiner Freizeit als ausgestorben geltende Froscharten). Und Justin Timberlake, dieser Weltmeister im professionellen Sympathischsein (er ließ sich sogar widerstandslos von der entsetzlichen Cindy aus Marzahn abschlecken), ist ein großartiger Elvis-Parodist. Für ein paar herrliche Sekunden stand die Show still und man hörte zwei gut aufgelegte Menschen miteinander singen. Dann war es vorbei und der ganze brüllende, hektische, unübersichtliche Irrsinn, der auf den Namen „Wetten, dass ..?“ hört, brach wieder aus.

Im Anschluss dann, Gott sei Dank, „Inas Nacht“.

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