über in Vergessenheit geratene Sportarten
05/10/2014

Orientierungstauching Stars

von Guido Tartarotti

Gibt es eine besser zu Österreich passende Sportart?

Guido Tartarotti | über in Vergessenheit geratene Sportarten

Der geschätzte Kollege Wilhelmer zeigte sich unlängst an dieser Stelle amüsiert, weil er im Programm von ORF Sport + die SportartOrientierungslauf“ entdeckt hatte. Abgesehen davon, dass Orientierungslauf ein wunderbarer Anachronismus ist, weil dort tatsächlich mit exotischen Geräten wie „Kompass“ und „Landkarte“ hantiert wird, anstatt dass man sich vom Handy-Navi führen lässt: Kollege Wilhelmer ist zu jung, um sich an die Zeiten zu erinnern, als die Einschaltquote noch nicht erfunden war, und im ORF-„Sportnachmittag“ nicht die Analyse vom Aufwärmen zum zweiten unfreien Training eines Formel-1-Rennens lief, sondern Sportarten gezeigt wurden wie: Bahnengolf, Radball, Unterwasserrugby, Trial oder Flossenschwimmen. Am schönsten fand ich Orientierungstauchen: Im möglichst trüben Wasser den richtigen Weg finden – gibt es eine besser zu Österreich passende Sportart? Manchmal wurde damals auch Turniertanzen gezeigt. Dass das Tanzen im Unterschied zu anderen Randsportarten heute eine eigene große Show hat, finde ich ein bisschen unfair. „Radballing Stars“ wäre doch auch etwas Schönes, oder „Bahnengolfing Stars“. Roxanne Rapp, Hubert Neuper und Marco Angelini beim Orientierungstauchen im Teich vor dem Küniglberg, Balazs Ekker steht daneben und hat eine komische Frisur, und Mirjam Weichselbraun sagt dazu „Ähm“ – wäre das nichts?

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