über die Doku "Das Kanzler-Gen"
09/01/2013

Monumentalpolitik

von Philipp Wilhelmer

Ein 250(!)-minütiger journalistischer Gewaltakt

Philipp Wilhelmer | über die Doku "Das Kanzler-Gen"

Wer Politik und Gesellschaftspolitisches länger als fünf Minuten anschauen kann, leidet im zeitgenössischen Fernsehen nicht gerade an Überdruss. Umso erstaunlicher präsentierte sich das Samstaghauptabendprogramm des deutschen Privatsenders VOX. Dort lief ab 20.15 Uhr die „Spiegel TV“-Doku „Das Kanzler-Gen“, ein 250(!)-minütiger journalistischer Gewaltakt über die deutschen Regierungschefs seit Kriegsende.

Notabene: Ein Privatsender, der sich die wichtigste Sendezeit bis Mitternacht reserviert, um dem Publikum in einer hierzulande kaum mehr gewohnten Detailtiefe Fakten, Storys und Archivaufnahmen zu präsentieren, die auch in Stunde drei nicht langweilen.

Es mag der österreichischen Perspektive geschuldet sein, aber das war anrührendes Fernsehen: Entscheider, die große Weichen stellen, TV-Journalisten, die das auch über die Jahrzehnte hinweg einzuordnen wissen. Monumentales Fernsehen, monumentale Politik. Mehr davon!

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