über "Austria’s next Topmodel"
09/12/2014

Mitschnattern

Die Anwesenheit von Burschen – gesucht wird ein weibliches oder männliches Modell – nimmt der Sache die hysterische Note.

Anna Gasteiger | über "Austria’s next Topmodel"

Die neue Staffel von „Austria’s next Topmodel“ ist erstaunlich nett. Die Anwesenheit von Burschen – gesucht wird ein weibliches oder männliches Modell – nimmt der Sache die hysterische Note. Melanie Scheriau wirkt sympathisch und legt es nicht darauf an, die jungen Menschen zu demütigen. Und die dürfen auch einmal frech zurückreden, ohne dass sie gleich bei Gurkenscheiben und Wattebäuschchen strafweise auf Hungerkur geschickt werden. Blöd ist und bleibt die Szene, in der die Kandidaten wie ein schnatternder Hühnerhaufen die sogenannten „Modelvilla“ beziehen – es ist auch keine Befriedigung, dass Männer mitschnattern.

Ein Grund, Ö1 zu hören: Man wird nicht behandelt wie ein Vollidiot, der am Dienstag schon das Wochenende herbeisehnt, und alle zwei Stunden denselben Song hören will. Ein weiterer: Sätze wie „AUA ist heute Firmenkürzel und Klageton zugleich“ (Wolfgang Wittmann im „Journal um fünf“). Naheliegend, aber gut.

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