über das "Weltjournal"
03/28/2014

Madrid statt Grau

von Guido Tartarotti

Erholung bieten da die großartig gemachten Städteporträts der Korrespondenten.

Guido Tartarotti | über das "Weltjournal"

Die ORF-Sendereihe " Weltjournal" bietet verlässlich guten Journalismus, legt den Begriff "Aktualität" manchmal recht flexibel aus und hat auch oft eine leichte Neigung ins Dunkelgraue: Kinderarbeit hier, unterdrückte Minderheiten da, Öko-Katastrophen hier, Menschenhandel da. Jede Woche ein neuer, kleiner Weltuntergang. Vermutlich ist das typisch für uns Journalisten: Wir zeigen eher das, was nicht funktioniert – weil wir es für interessanter halten als das, was funktioniert. Es stimmt ja auch: "Flugzeug abgestürzt" ist eine Geschichte, "Kein Flugzeug abgestürzt" ist keine Geschichte. Nur bekommt man dabei fälschlicherweise den Eindruck, die Welt sei grundsätzlich und ausnahmslos ein von Böslingen terrorisiertes Jammertal voller Giftmüll.

Erholung bieten da die großartig gemachten Städteporträts der Korrespondenten. Diesmal zeigte Josef Manola "Mein Madrid" – eine wunderbare, mit scharfem Blick und leichtem Herzen gedrehte Doku. Danke dafür.

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