über die „Promi-Millionenshow“.
12/03/2013

Landkartenflechte

von Guido Tartarotti

Es gibt kurzweiligere Sendungen – aber definitiv auch ödere.

Guido Tartarotti | über die „Promi-Millionenshow“.

Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass die „Promi-Millionenshow“ sinnlos ist. Das Mitraten ist wenig spannend, da die Fragen leichter sind und ganz offen geschummelt wird. Klar, das Ganze dient einem sogenannten guten Zweck. Aber wenn der ORF Lust hat, 200.000 Euro für „Licht ins Dunkel“ zu spenden, dann soll er es ganz einfach tun, unabhängig davon, ob Christina Stürmer jetzt weiß, was eine Landkartenflechte ist oder nicht. Warum muss man zu diesem Zweck Prominente um viel Geld nach Köln fliegen?

Andererseits: Als Talkshow funktioniert die Sendung gut. Christina Stürmer erweist sich als nett, lustig und schlagfertig. Und Stephan Eberharter (das ist der, der nicht Hermann Maier war) ist nicht nur ein großer Sportler, dem angeblich als einzigem Skifahrer die perfekte Kitzbühel-Fahrt gelang, sondern gebildet und schlau, und er kennt komplizierte Flaggen auswendig. Fazit: Es gibt kurzweiligere Sendungen – aber definitiv auch ödere.

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