über Michael Häupl in der "Pressestunde"
11/17/2013

Ein Loch für meinen Kaffee

von Philipp Wilhelmer

Häupl gab so etwas Ähnliches wie Auskunft.

Philipp Wilhelmer | über Michael Häupl in der "Pressestunde"

Es gibt wirklich sinnstiftendere Beschäftigungen, in den Sonntag zu starten, aber ja: Wir alle haben nicht wegschalten können. Die gewichtigste Stimme der SPÖ, Michael Häupl, beehrte nämlich die ORF-Pressestunde. Der verzweifelt-interessierte Staatsbürger schwenkte nervös seinen dritten Morgenkaffee und hoffte auf Antworten zum Budget. Häupl gab so etwas Ähnliches wie Auskunft.

Haben wir uns also täuschen lassen von den freundlich dreinblickenden Wahlkämpfern der großen Koalition, Herr Bürgermeister? Dieser brummte die Worte „Auseinanderlaufen“ und „Prognosen“. Kurz gesagt: Dem Wiener Bürgermeister entschwebten Sätze, die den Verdacht nährten, Josef Caps schwer unterbezahlter Job im parteieigenen Renner-Institut bestehe nun darin, die SPÖ-Spitzen vor wichtigen Fernsehauftritten rhetorisch zu trainieren.

Irgendwo in Österreich prallte ein volles Kaffeehäferl auf den Boden. Löcher sind nie da, wo man sie braucht.

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