über "Rex" in Island
07/30/2013

Bei uns in Island

von Guido Tartarotti

Angeblich laufen in Island, wenn die 'Rex'-Folge aus ist, die Untertitel noch eine halbe Stunde weiter.

Guido Tartarotti | über "Rex" in Island

Der Sommer bringt ja nicht nur Fußballspiele wie Austria Wien gegen FH Hafnarfjördur ins Fernsehen, sondern auch Wiederholungen von alten „ Rex“-Folgen. Hafnarfjördur ist eine Mannschaft aus Island, und auch in Island lief „Kommissar Rex“. Die Serie hieß dort „Lögregluhundurinn Rex“ (dieses Wissen kann man nur anbringen, wenn man „Millionenshow“-Joker oder Kolumnist ist). Lögregluhundurinn klingt kompliziert, bedeutet übersetzt aber einfach „Polizeihund“. Die isländische Sprache ist schön, doch sie neigt zur Länge. Angeblich laufen in Island, wenn die „Rex“-Folge aus ist, die Untertitel noch eine halbe Stunde weiter.

Das Konzept von „Rex“ war simpel, aber genial: Ein Schäferhund, der Böslinge fängt, gleichzeitig Wurstsemmeln apportiert und danach den Kopf so schief legen kann, dass es die Kamera beschlägt vor lauter Herzigkeit. Nichts gegen moderne Krimiserien – „CSI Reykjavik“ oder so – aber irgendwie fehlt Lögregluhundurinn.

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