über "Jahrzente in Rot Weiß Rot"
12/06/2013

Aus dem All

von Guido Tartarotti

Andreas Goldberger als Zeitgeschichtler, DJ Ötzi als Sozialpsychologe und Peter Westenthaler als „SOS Mitmensch“-Sympathisant.

Guido Tartarotti | über "Jahrzente in Rot Weiß Rot"

Die ORF-Sendung „Jahrzehnte in Rot Weiß Rot – Die 1990er-Jahre“ brachte unerwartete Rollen-Debüts: Andreas Goldberger als Zeitgeschichtler, DJ Ötzi als Sozialpsychologe und Peter Westenthaler als „SOS Mitmensch“-Sympathisant. Zumindest zwei davon waren sogar glaubwürdig. DJ Ötzi etwa analysierte Fremdenfeindlichkeit treffend als „Angst vor der Angst“.

Eine gescheite und auch lustige Sendung war das. Franz Viehböck auf die Frage, warum er Mozartkugeln als Gastgeschenk in die Raumstation MIR brachte: „Lipizzaner haben wir ja nicht mitnehmen können.“

Und Viehböck sagte etwas sehr, sehr Wichtiges, wert, in Schulbücher geschrieben zu werden: „Wenn man vom Weltall hereinschaut, auf die Erde schaut, da verschwinden die Grenzen, das gibt es plötzlich nicht mehr. Auf einmal ist das weg, und das ist nur mehr unser Heimatplanet (...) Das Beste wär, man schickt die Politiker einmal ins Weltall, damit die sehen, was da passiert.“

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