über die vielen Emotionen an der Börse
03/02/2017

Denkvermögen

von Christine Klafl

Anleger sollten sich zur Rationalität zwingen.

Christine Klafl | über die vielen Emotionen an der Börse

Sachlich betrachtet stehen Aktien für die Beteiligung an Unternehmen. Schaffen diese Mehrwert, werden auch die Börsenkurse steigen. Langfristig, wohlgemerkt. Denn auf kurze Sicht lassen sich Börsen oft eher mit Tollhäusern vergleichen. Ein US-Präsident, der in seiner Rede einmal nicht alle niedermacht, sondern einen gemäßigteren Ton findet, reicht momentan schon, um Jubel unter den Anlegern auszulösen. Kein einziges Unternehmen ist durch die Trump-Rede wertvoller geworden. Trotzdem schießen die Kurse hoch.

Das zeigt, was an den Börsen wirklich regiert: der Herdentrieb, die selektive Wahrnehmung, unbegründete Euphorie oder auch überzogene Ängste. Wer fürs Alter vorsorgen will, ist gut beraten, langfristig zu denken und sich zur Rationalität zu zwingen. Sonst hatte Karl Farkas wirklich recht: Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen.

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