Airbrush-Make-up für daheim

Temptu Bronzer Test…
Foto: /privat In wenigen Augenblicken wird mir ein Make-up aufgesprüht

Mit dieser Geheimwaffe lässt sich ein makelloses Gesicht aufsprühen. Dreckige Schwämmchen ade. Mit Video & Vorher-Nachher-Fotos.

Darauf ist so mancher Mann neidisch: Selbst nach einer durchzechten Nacht zaubert Make-up ein frisches Gesicht. Wie mit einem Weichzeichner sieht die Haut frisch aus. Poren und Fältchen wirken feiner, Unreinheiten und Pigmentunterschiede werden ausgeglichen.

Allerdings steckt hinter so einem perfekten Teint eine schmutzige Prozedur: Ob als Creme, Mousse oder Stift – Make-up muss streifen- und fleckenfrei aufgetragen werden. Als ideales Werkzeug dafür gelten Schwämmchen oder Pinsel. Der große Nachteil: Innerhalb weniger Tage sammeln sich darin unzählige Bakterien und Schmutzpartikel – einfach alles, was die Haut wiederum irritiert. Ein ewiger Teufelskreis. Hand aufs Herz: Die wenigsten machen sich die Mühe, ihre Make-up-Utensilien wirklich regelmäßig zu reinigen.

Wie die Profis

Die professionellen Make-up-Artists der Stars und Sternchen malen nicht, sie sprühen einen perfekten Teint. Das kann man jetzt auch zu Hause mit dem AirPod der US-Make-up-Marke Temptu (Gerät mit einer Farbkapsel bei www.temptu.at um 199 €).

Ich habe mir das System zunächst im Studio zeigen lassen: Die Kapsel mit dem Make-up wird an den Airbrush-Stift angesteckt, ein kleiner Kompressor liefert den (einstellbaren) Luftstrom und in wenigen Augenblicken wird mir ein makelloser Teint aufgesprüht. Das funktioniert auch mit Rouge und Bronzer. Bei Bedarf lassen sich damit sogar Besenreiser und Co. auf den Beinen übersprühen. Danach muss das Make-up kurz trocknen – fertig.

Im Heimversuch braucht es etwas Übung, um die Farbe gleichmäßig aufzusprühen. Es sieht weder so aus noch fühlt es sich an, als hätte man kiloweise Farbe im Gesicht. Ein weiterer Bonus: Am Ende eines stressigen Tages sieht es im Vergleich zu meinen vielen anderen Make-up-Versuchen fast so glanzfrei und makellos aus wie am Morgen.

Fazit:

Eine hygienische Alternative zu Schwamm und Pinsel, die zudem auch noch bessere Ergebnisse liefert. Die Investition lohnt sich vor allem für Make-up-Fans. Eine Farbkapsel (um 51 €) hält etwa drei Monate.
Handhabung:     

Effekt:    

Vorher/Nacher-Bilder

Kein Gramm Makeup - so sehe ich vor der Besprühung aus. Augenringe, Hautrötungen, Ungleichmäßigkeiten... das Makeup muss einiges ausgleichen. Mariana Hiebl, die die US-Marke Temptu nach Österreich gebracht hat, wirft den Kompressor an. Mit der ausgeblasenen Luft wird das Makeup auf die Haut gesprüht - die Stärke des Luftstroms kann reguliert werden. Und so sieht das Endergebnis aus - der Teint ist ebenmäßig ausgeglichen, die Flecken sind übersprüht. Zusätzlich können die Gesichtskonturen noch mit Bronzer und Rouge betont, äh, besprüht werden. Den Härtetest habe ich noch mit einem blauen Fleck auf meinem Bein gemacht... Er ist nicht ganz weg, aber es sieht deutlich besser aus. Das AirPod Airbrush-System besteht aus einem Kompressor und einem Airbrush-Griff, wo man die Farbkapsel ansteckt. Das Set ist um 199 € (inkl. einer Foundation-Kapsel) in diversen Farben erhältlich (www.temptu.at)

Kurzvideo vom Temptu-AirPod im Einsatz

Links mit Make-up, rechts ohne

Bodyblog: Temptu Airbrush

(kurier / LaDa) Erstellt am
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