Rollendes Beispiel sollte Schule machen!

Rollendes Beispiel sollte Schule machen! © Bild: Gerhard Deutsch

Jugendliche Skater eines Wiener Bezirks werden selber aktiv

Bähh. Voll-Scheiße. Uroag. Nix gibt's fia uns! Möglich, dass irgendwann mal die Stimmung so war. Ist sie aber seit Monaten nicht. Stimmt, nach wie vor müssen sie von Floridsdorf bis Hütteldorf oder Liesing gondeln, um g'scheit skaten zu können, die Jugendlichen dieses großen Bezirks links der Donau. Aber die scheiß-drauf-Stimmung haben sie - NICHT. Vor Monaten schon taten sich einige Skateboarder zusammen, sagten sich: Wir müssen die Sache selber in die Hand nehmen. Behirnten, was sie wie tun könnten. Begannen Unterschriften für einen Skaterpark in Floridsdorf zu sammeln, gründeten eine Facebook-Gruppe. Und organisierten dieser Tage einen Flashmob vor dem Schnell- und U-Bahnhof Floridsdorf. Kurvten umher, verteilten Pickerl, hielten den Leuten ein selbstbemaltes Transparent entgegen - und gewannen neue Unterschriftswillige. Das heißt noch lange nicht, dass sie gewonnen haben und die Anlage kommt. Aber eher, als wenn sie nur herumgranteln würden. So nützen sie wenigstens eine Chance. Von wegen Politikverdrossen, die heutige Jugend. Gar nix. Selber aktiv werden - nicht zuletzt deswegen sei der Initiative Erfolg vergönnt!

Erstellt am 05.12.2011