© Georg Swoboda

über die Mehrfachbelastung in der Vorbereitung
04/22/2014

Wien Marathon und Parndorf Duathlon

von Georg Swoboda

Die nächste Herausforderung war, mich möglichst rasch für den Parndorf Duathlon zu erholen.

Georg Swoboda | über die Mehrfachbelastung in der Vorbereitung

Am vorletzten Wochenende startete ich zunächst am Samstag in Ybbs beim Einzelzeitfahren. Dort wurde im Rahmen des Saisonauftakts der Radfahrer auch gleich die NÖ Landesmeisterschaft ausgetragen.

Die Strecke war mit nur 12,3 km für mich beinahe zu kurz. Obwohl ich voll am Anschlag fuhr, da ich gut in die Saison starten wollte, erreichte ich schlussendlich (ebenfalls „nur“) den fünften Gesamtrang. Handgestoppt betrug mein Rückstand auf den zweiten Platz allerdings lediglich 1,8 Sekunden und als bester Niederösterreicher konnte ich mir den Landesmeistertitel sichern.

Ganz zufrieden war ich mit dem Ergebnis trotzdem nicht, aber immerhin war es eine gute Vorbelastung für den Wien Marathon.

Mein Plan war eine Freundin beim Halbmarathon zu begleiten. Monika konnte ihr Ziel, unter 1:27 zu laufen, souverän umsetzen und kam mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:26:40 ins Ziel.

Ich lief anschließend den Marathon zu Ende. Bis Kilometer 36 war ich ebenso souverän wie zuvor Monika unterwegs. Danach musste ich ein bisserl beißen, um ja nicht langsamer zu werden. Nach 2:53:30 erreichte ich schließlich das Ziel und muss mich an dieser Stelle bei Markus Reininger bedanken, der mich ab KM 20 begleitete.

Die nächste Herausforderung war, mich möglichst rasch für den Parndorf Duathlon zu erholen. Einerseits aus Müdigkeit und andererseits aufgrund mangelnder Motivation musste ich einige Trainingseinheiten streichen. In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass nach dem trainingsintensiven Frühjahr zumeist ein kleiner Einbruch im Zeitraum April-Mai kommt. Diesen wollte ich mit einem guten Resultat in Parndorf gleich wieder aus der Welt schaffen.

Letztes Jahr habe ich dieses Rennen gewinnen können. Heuer war die Konkurrenz aber wesentlich stärker. Am Start waren zB der Staatsmeister des Vorjahres und der aktuelle Seriensieger im Duathlon. Einzig Mr. Duathlon Karl Prungraber hat gefehlt.

Bei dem starken Teilnehmerfeld wusste ich, dass ich schon beim ersten 10er alles riskieren muss, um nicht zu viel Rückstand aufzureißen. Die ersten drei Kilometer waren so hart, dass ich schon fast komplett blau war. Trotzdem bemühte ich mich, dass ich bei der großen Verfolgertruppe dranbleibe.

Bei KM 4 musste ich etwas abreißen lassen, schaffte es aber bis vor dem Gegenwindabschnitt wieder die Lücke zu schließen. Dank Daniel Pernold konnte ich mich hinter ihm laufend ein wenig erholen und es ging mir wieder besser.

Daniel macht bis zur Wechselzone die Pace für mich und dort erfuhr ich, dass ich nicht nur wir erhofft unter 1 Minute Rückstand habe, sondern dass mir sogar nur 36 Sekunden auf den wieder einmal sehr starken Totorolo fehlen.

Jetzt stieg ich erstmals in einem Wettbewerb auf mein neues P5. Ich schaffte es relativ rasch, die Lücke zur Spitze zu schließen. Nach nur sechs Kilometern führte ich das Feld an. Lediglich 2 Staffelfahrer waren noch vor mir. Den führenden Staffelfahrer konnte ich nach 35 km einholen.

Mit mehr als 2 Minuten Vorsprung ging ich auf die Laufstrecke, verlor beim abschließenden 5 km Lauf nicht allzuviel von meinem Vorsprung und konnte meinen Vorjahressieg wiederholen.

Wieder einmal eine super Veranstaltung und echt empfehlenswert für den Saisoneinstieg.

Nächsten Sonntag STAATS beim Mürzmann.

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