Cha-Cha-Cha und Tralala

Es muss ja nicht gleich wie Ginger und Fred sein, aber: Tanzen macht Spaß - und hilft anderntags auf der Laufstrecke! © Bild: APA

Tanzen spart mir ein Koordinationstraining

Erwin Zbiral | über den tralala-Modus

Dieses Mal haben wir in der Tanzschule beim Cha-Cha-Cha eine neue Figur mit dem schönen Namen "caresse" gelernt. Cha-Cha-Cha kann man ja zu vielen guten Liedern tanzen, zum Beispiel "corazon espinado" von Santana oder "todo todo todo" von Daniela Romo.

Was das mit meinem Lauf-Training zu tun hat? Wenn man so lange Strecken wie einen Marathon heil überstehen will, dann muss man vor allem effizient und kraftsparend laufen. Dafür braucht man eine gute Koordination, einen guten Laufrhythmus und einen harmonischen Bewegungsablauf. Tanzen hilft, all das zu schulen, aber vor allem macht es Spaß. Und ich spare mir ein Koordinationstraining. Gleichgewichtsübungen habe ich heute keine absolviert, aber das macht nichts. Ich lasse erst gar kein schlechtes Gewissen aufkommen, sondern versetze mich in den tralala-Modus. Im tralala-Modus nimmt man alles leicht und geht großzügig mit seinen eigenen Schwächen und Versäumnissen um. Eine Geisteshaltung, die ich nur jedem empfehlen kann - sehr entspannend :-)

Mittwoch früh, gegen 7 Uhr möchte ich eine schnelle Einheit laufen. Ob ich es geschafft habe, früh genug aufzustehen, ob und wie ich mich zu dem Lauf motivieren konnte und wie es mir dabei gegangen ist, all das könnt ihr in meinem nächsten Blog erfahren.

P.S. Fitness-Redakteurin Laila Daneshmandi hat es übrigens auch mit Tanz probiert. Hier sehen Sie ihren Versuch, den Lindy Hop zu meistern.

Erstellt am 13.03.2013