In Kroatien muss man nun für das Laden von Elektroautos zahlen

Tesla's electric car factory in Gruenheide
Es hat lange gedauert, aber jetzt ist es vorbei: Der Strom an öffentlichen Ladestationen ist nicht mehr kostenlos.

Das nationale Energieunternehmen (Hrvatska elektroprivreda - HEP) hat am Montag begonnen, für das Laden von Elektroautos an einigen öffentlichen Ladestationen Geld zu verlangen. Das betrifft die Ladestationen auf den Autobahnen A1, A2, A3, A4 und A6. An anderen Standorten im Land muss man weiter nicht zahlen, berichtet die kroatische Nachrichtenagentur Hina

Der Preis pro Kilowattstunde (kWh) beträgt im Hochtarifzeitraum (inkl. MwSt.) bei Anschlüssen mit einer Nennleistung bis 22,1 kW 2,70 kroatische Kuna (36 Cent) und im Niedertarifzeitraum 2,31 Kuna (31 Cent).

Das Aufladen an Anschlüssen mit einer Nennleistung von 22,2 kW bis 50 kW beträgt 3,50 HRK (47 Cent; in der Zeit der niedrigeren Tarife 2,90 HRK (39 Cent)), und das Aufladen an Anschlüssen mit einer Nennleistung über 50 kW beträgt 4,95 HRK (0,66 Euro; der Preis für das Aufladen im Zeitraum des niedrigeren Tarifs beträgt 4,45 HRK (59 Eurocent)).

Begrenzte Ladezeit

Im Winter wird der höhere Tarif von 7.00 bis 21.00 Uhr und der niedrigere Tarif von 21.00 bis 7.00 Uhr berechnet. Für die Sommerzeit gilt von 8.00 bis 22.00 Uhr der höhere Tarif und von 22.00 bis 8.00 Uhr der niedrigere Tarif.

Die zulässige Ladezeit an Anschlüssen mit einer Nennleistung bis 22,1 kW beträgt 180 Minuten, an Anschlüssen mit einer Nennleistung von 22,2 kW bis 50 kW - 60 Minuten und an Anschlüssen mit einer Nennleistung über 50 kW - 45 Minuten.

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