Wasser: Mehr über unser Lebenselixier

Wasser: Mehr über unser Lebenselixier
Am 22. März ist Weltwassertag: Viele sagen, es schmeckt nach nichts. Andere trinken nur ganz bestimmtes Wasser. Wie unterschiedlich ist unser Wasser wirklich? Und welches ist gesund?

In Österreich machen wir uns meistens keine Gedanken um unser Trinkwasser. Es kommt ja genug aus der Wasserleitung. Und dennoch gibt es Menschen, für die Wasser nach mehr schmeckt.

Schon auf der Uni hat mich ein Blindtest überrascht. Während einige der Teilnehmer ihr Lieblingsbier nicht von anderen Marken unterscheiden konnten, haben die meisten ihre Wasser-Marke blind erkannt. Mich hat das damals ziemlich überrascht, nachdem ich hauptsächlich Leitungswasser trinke und nicht zu den Feinspitzen gehöre.

Doch Wasser löscht nicht nur unseren Durst, es versorgt den Körper auch mit Mineralstoffen - und diese beeinflussen den Geschmack von Wasser. 

Inhaltsstoffe im Wasser

Mineralien und Spurenelemente sind im Wasser enthalten – viele davon sind in unserem Körper vorhanden bzw. tun uns gut. Kalzium und Magnesium sind wohl die bekanntesten und wichtigsten Mineralien im Wasser. Sie sind gut für unseren Knochenaufbau und unsere Zähne.  Natrium ist ebenfalls in jedem Wasser enthalten, hinzu kommen Mangan, Zink, Jod, Fluorid, Sulfat, Eisen … Das sind nur einige der mehr als 20 bereits nachgewiesenen Wasserinhaltsstoffe. Hinzu kommen noch Nitrate, Pestizide, zu hohe Sulfat-Werte können bei starker landwirtschaftlicher Nutzung auftreten.

Magnesium und Kalzium bestimmen den Härtegrad unseres Wassers. Ein höherer Anteil sorgt für härteres Wasser und verkalkte Wasserhähne. Gemessen wird der Härtegrad in dH (deutsche Härtegrade), wobei 0 - 4° dH für sehr weiches Wasser und mehr 30° dH für sehr hartes Wasser stehen. Der Idealwert liegt zwischen 8° und 18° dH. 

Glas Trinkwasser

Trinkwasser in Österreich

Als Stadtkind dachte ich immer, dass in ganz Österreich das Wasser aus der Wasserleitung kommt. Das stimmt nicht ganz. Fast 90 % der Bevölkerung werden durch zentrale Wasserversorgungsanlagen mit Trinkwasser versorgt. Die restlichen 10 % beziehen ihr Trinkwasser aus einem Brunnen – ich gehöre zu diesen 10 %. Ein eigener Brunnen ist vor allem im Marchfeld keine Hexerei. Hier ist der Grundwasserspiegel (noch) sehr hoch. Je nach Wasserqualität und natürlichen / zugebrachten Inhaltsstoffen wird das Wasser aufbereitet, um es trinken zu können. Wir machen das mit einer Wasseraufbereitungsanlage und einer UV-Lampe, die das Wasser entkeimt. 

Hausbrunnen

Während früher das Wasser mit einem Brunnen aus der Tiefe gepumpt wurde, kommt es bei uns heute bequem aus der Wasserleitung. Hausbrunnen sehen heute nicht mehr so imposant aus. Nur eine kleine grüne Abdeckhaube ist dort zu sehen, wo unser Brunnen ist.  

Wenn Sie zu den 90 % der Bevölkerung mit Trinkwasser-Versorgung gehören, stellt Ihr Wasserversorgungsunternehmen das Wasser für Sie zur Verfügung. Die Wasserversorgung erfolgt aus geschützten Grundwasservorkommen. Diese werden regelmäßig getestet und überwacht. So wird die hohe Qualität des österreichischen Trinkwassers sichergestellt.

Verschiedene Grundwasservorkommen erklären die verschiedenen Inhaltsstoffe und damit den unterschiedlichen Geschmack unseres Leitungswassers. Bitter, leicht salzig, etwas süßlich, seifig, kalkig - so wird der Geschmack von Wasser beschrieben. Magnesium macht das Waser bitter-süßlich, Chloride und Sulfate schmecken bitter, Kalzium sorgt für den kalkigen Geschmack. 

Wie unterschiedlich die Wasserinhaltsstoffe in Österreich sind, zeigt die österreichische Trinkwasserdatenbank. Hier können Sie die Wasserinhaltsstoffe nach Postleitzahl abfragen. So ist z. B. der Nitratwert in der Stadt mit 4 mg/l wesentlich niedriger als in landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit 32,5 mg/l.

Mineralwasser

Reines Mineralwasser entsteht durch Regen oder Schnee, die durch verschiedene Gesteinsschichten sickern und dadurch gereinigt werden. Die Gesteinsschichten reichern das Mineralwasser mit Mineralien und Spurenelementen an und beeinflussen so den Wassergeschmack. So schmeckt Mineralwasser, das durch Sandstein gesickert ist, anders als das Wasser aus Kalkgestein.

Die Vorgaben für die Bezeichnung Mineralwasser sind sehr streng. So muss natürliches Mineralwasser aus einer sauberen unterirdischen Quelle stammen. Und auch die Stelle, an der das Wasser aus dem Gestein austritt, darf in keiner Weise verunreinigt sein. Das Wasser muss direkt an der Quelle in Flaschen abgefüllt werden. Und es wird regelmäßig kontrolliert.

So unterschiedlich wie beim Trinkwasser sind auch die Inhaltsstoffe des Mineralwassers, das zeigt ein Vergleich einiger österreichischer Mineralwasser-Marken. Interessant beim Mineralwasser ist vor allem der Natriumgehalt. Denn zu viel davon und auch zu wenig kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. 

In Österreich gibt es mehr als 30 anerkannte Mineralwasser. Dennoch erfreuen sich Mineralwasser aus Frankreich, der Schweiz oder Italien immer größerer Beliebtheit. Obwohl sie wesentlich mehr kosten, durch lange Transportwege die Umwelt belasten und teilweise die Trinkwasserversorgung der Menschen, die in der Nähe der Wasserquelle leben, gefährdet.

Mit Mineralwasser aus Österreich

  • sparen Sie Geld
  • schonen Sie die Umwelt
  • gefährden Sie nicht die Trinkwasserversorgung anderer Menschen
Mineralwasser

Österreichisches Wasser in Zahlen

  • Der durchschnittliche pro Kopf Verbrauch lag 2020 bei 130 Liter Trinkwasser pro Tag – davon trinken wir lediglich 2 Liter.
  • Bei Mineralwasser liegt der Durchschnittsverbrauch bei 80 Liter pro Kopf im Jahr. Wobei Mineralwasser ohne Kohlensäure immer beliebter wird.
  • In Europa könnte sich diese Zahl auf 4.500 Liter pro Kopfverbrauch am Tag erhöhen, wenn das Wasser, das für die Produktion von Produkten hinzugerechnet wird.
  • Rund 75.000 km Rohrleitungen bringen das Wasser von der Grundwasserquelle in die österreichischen Haushalte.
  • Wasser ist die billigste Medizin – seine heilsame Wirkung ist wissenschaftlich bestätigt.
  • In Österreich brauchen wir uns keine Sorge um unser Trinkwasser machen. Der Süßwasservorrat pro Einwohner und beträgt knapp 12.000 m³. Wasserknappheit herrscht bei 1.700 m³ pro Kopf und Jahr.
Trinkwasser

Trinkwasser – die bessere Alternative

Obwohl bei uns hochwertiges Trinkwasser aus der Wasserleitung kommt, trinken wir im Jahr ca. 644 Mio. Liter Mineralwasser in Österreich. Und das, obwohl Trinkwasser viele Vorteile gegenüber Mineralwasser hat:

  • Die Kosten für 1 Liter Trinkwasser sind nicht einmal 1 % des Preises für einen Liter Mineralwasser.
  • Trinkwasser kommt direkt aus der Wasserleitung – Sie müssen es nicht nach Hause tragen.
  • Mineralwasser ist oft in Plastikflaschen verpackt. Das ist einerseits ein Problem für die Umwelt. Andererseits wirkt sich das Plastik negativ auf den Geschmack des Mineralwassers aus. Leitungswasser können Sie zu Hause einfach in Ihr Lieblingsglas füllen.
  • Trinkwasser hat oft genauso viele Inhaltsstoffe wie Mineralwasser. Das hat ein Vergleich mit stillem Mineralwasser gezeigt.
  • Wenn Sie lieber Wasser mit Perlen trinken, können Sie diese selbst in Ihr Trinkwasser machen und das immer dann, wenn Sie es brauchen. Mineralwasser verliert mit der Lagerung die Perlen, darunter leidet auch der Geschmack.

Wie unterschiedlich sich Wasser auf den Körper auswirken kann, habe ich selbst bei einem kinesiologischen Test erleben dürfen. Bei einem kinesiologischen Test wird die Wirkung verschiedener Lebensmittel, Mineralien, Vitamine … durch Ihre Muskelfunktion getestet. 

Eine liebe Verwandte von mir ist Physiotherapeutin und ausgebildete Kinesiologin. Während eines gemeinsamen City-Trips hat sie bei mir die Wirkung von Wasser auf meinem Körper getestet. Getestet hat sie zwei verschiedene Mineralwasser, die wir tagsüber gekauft hatten und das Leitungswasser vom Hotel aus einem Glas. Das erste Mineralwasser aus der Plastikflasche nahm mir jede Kraft. Das zweite Mineralwasser war etwas besser. Beim Leitungswasser hatte meine liebe Verwandte keine Chance gegen meine Muskelkraft.

Belebtes Wasser

Wissenschaftlich bewiesen ist es nicht, dass Wasser Informationen und Emotionen speichern kann. Doch immer wieder wird dem Quell des Lebens diese Eigenschaft zugeschrieben. Der Japaner Masaru Emoto hat Wasser mit Worten und Musik konfrontiert. Anschließend machte er Fotos von gefrorenen Wassertropfen. Die Fotos der Wassertropfen, die mit schöner Musik oder schönen Worten wie zum Beispiel „Freude“ in Verbindung gebracht wurden, zeigen wunderschöne, verzweigte und verzierte Eiskristalle. Wasser, das mit Heavy-Metal-Musik beschallt wurde, war auf den Fotos nur mehr als Fünfeck zu sehen – alles zierlichen Kristall-Muster, die Eiskristalle so schön machen, wurden zerstört.

Eine andere Methode Wasser zu energetisieren, wird den Wassersteinen zugeschrieben. Hier sollen sich die Schwingungen der Steine positiv auf das Wasser auswirken. Wobei hierbei unbedingt auf die Zusammensetzung der Steine zu achten ist. Denn die falschen Steine zeigen nicht den gewünschten Erfolg. Wassersteine werden direkt in eine Glaskaraffe oder mit entsprechenden Glasstäben ins Wasser gelegt. Zwischendurch brauchen die Steinen eine Pause, damit sie die negativen Einflüsse, die sie aus dem Wasser aufgenommen haben, wieder entladen können.

Grander bezeichnet sich selbst als das Original der Wasserbelebung. Durch Informationsübertragung wird die Qualität des Wassers auf natürliche Weise aufgewertet. In Wasserbelebungsgeräten wird durch ein Wirkmedium das Leitungswasser belebt und auf natürliche Weise regeneriert.

Trinkwasser oder Mineralwasser

Ob Trinkwasser direkt aus der Leitung oder doch belebt – achten Sie bei Ihrem Wasserkonsum auch auf die Umwelt. Wir haben in Österreich den unglaublichen Luxus, hochwertiges Wasser direkt aus der Leitung trinken zu können – ohne Transport, ohne Plastik, ohne Chemie … Gönnen Sie sich und Ihrem Körper diesen Luxus, um den uns viele, viele Menschen beneiden. Und wenn es doch Mineralwasser sein soll, probieren Sie die mehr als 30 österreichischen Sorten frisch aus der Quelle – da ist bestimmt eines dabei, das mindestens genauso gut schmeckt, wie Mineralwasser, das lange Transportwege hinter sich hat.

Kommentare