Unrecognizable father with newborn baby son, legs and hand

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Leben
09/26/2019

Urteil: Britischer Transmann muss "Mutter" seines Kindes bleiben

Zum Zeitpunkt der Geburt war der Brite Freddy McConnell vor dem Gesetz bereits ein Mann.

Ein Transmann, der ein Kind geboren hat, darf in Gro├čbritannien nicht offiziell "Vater" sein. Der Londoner High Court wies am Mittwoch die Forderung des Briten Freddy McConnell zur├╝ck, auf der Geburtsurkunde seines Kindes statt als Mutter als Vater eingetragen zu sein.

Es gebe einen "wesentlichen Unterschied zwischen dem Geschlecht einer Person und deren Status als Elternteil, f├╝hrte Richter Andrew McFarlane im Urteil aus. Demnach sei eine Mutter jemand, der "den physischen und biologischen Prozess des Austragens einer Schwangerschaft und Geb├Ąrens durchl├Ąuft".

"Dad who gave birth"

So war es auch bei McConnell gewesen. Der 32-J├Ąhrige, der sich auf Twitter "Dad who gave birth" nennt, hatte 2018 dank seiner weiblichen K├Ârperanlagen, mit denen er zur Welt kam, einen Buben geboren. Zum Zeitpunkt der Geburt war er bereits vom Gesetz als Mann anerkannt.

Vor Gericht hatte er auf eine wegweisende Entscheidung f├╝r die queere Elterngemeinde gehofft. Er sei traurig ├╝ber das Urteil, das Transm├Ąnnern verwehre, "als Vater oder Elternteil" auf der Geburtsurkunde ihrer Kinder vermerkt zu werden, twitterte er und k├╝ndigte Berufung an.

Seine Anw├Ąlte nannten das Urteil einen "Schlag gegen den Transgender-Kampf f├╝r Gleichberechtigung"." In Gro├čbritannien habe er das Recht, das Geschlecht auf der eigenen Geburtsurkunde zu ├Ąndern - "warum denn nicht auf der seines Kindes", fragte Anw├Ąltin Karen Holden.

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