APA14154856-2 - 15082013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA 0099 CI - Ein Pandababy hat am Mittwoch, 14. August 2013, im Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickt. In keinem anderen europäischen Zoo ist es bisher gelungen, diese Tierart auf natürlichem Wege zu züchten. Im Tiergarten Schönbrunn ist nun zum dritten Mal ein Jungtier zur Welt gekommen. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: TIERGARTEN SCHÖNBRUNN

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Wiener Tiergarten
08/15/2013

Neues Pandababy in Schönbrunn

Bis sich der Neuankömmling der Öffentlichkeit zeigt, wird es aber noch dauern. Mit Videos

Riesenfreude im Wiener Tiergarten Schönbrunn: Am Mittwoch hat ein Pandababy das Licht der Welt erblickt. "Um 12.24 Uhr haben wir das erste Quietschen des Jungtieres gehört", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Donnerstag. "Auch wenn die Freude groß ist, müssen wir realistisch bleiben. Innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent." Es war die insgesamt dritte Panda-Geburt in Wien.

Die Tierpfleger hatten am Verhalten von Panda-Weibchen Yang Yang bereits erkannt, dass die Geburt bevorsteht. "Yang Yang hat die Wurfbox seit Dienstag nur noch für wenige Minuten verlassen, um sich Bambus zu holen und Kot abzusetzen." Das Pandababy ist rund zehn Zentimeter groß, rosafarben mit weißem Flaum bedeckt und wiegt etwa 100 Gramm. Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Wie lang genau, das entscheiden Mutter und Jungtier selbst.

In den Sommermonaten sind noch andere Tierbabys in Schönbrunn auf die Welt gekommen, so auch eine kleine Robbe im Juli und eine Horde Erdmännchen.

Geschlecht noch unbekannt

Der bisher letzte Panda-Nachwuchs Fu Hu hat sich Ende Dezember das erste Mal den Besuchern gezeigt. Um den beiden die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Pandahaus bis auf Weiteres geschlossen. Auch die Pfleger wollen die Aufzucht nicht stören, deshalb konnte das Geschlecht noch nicht festgestellt werden. Da Panda-Väter auch im Freiland nicht an der Aufzucht ihres Nachwuchses beteiligt sind, ist Long Hui von Weibchen und Jungtier getrennt.

"Zoologische Sensation"

Der Große Panda zählt zu den hoch bedrohten Tierarten. Nur noch rund 1600 Tiere leben im Südwesten Chinas. In den meisten Zoos und Zuchtstationen, in denen Pandas gehalten werden, setzt man auf künstliche Besamung. Dem Tiergarten Schönbrunn ist es mit der Geburt von Fu Long am 23. August 2007 und von seinem Bruder Fu Hu am 23. August 2010 bereits zweimal gelungen, Große Pandas auf natürlichem Wege fortzupflanzen. "Diese zoologische Sensation ist in keinem anderen Zoo in Europa bis jetzt geglückt und hat sich nun zum dritten Mal wiederholt. Die beiden in Schönbrunn geborenen Pandas Fu Long und Fu Hu leben mittlerweile in China", hieß es in einer Aussendung.

Der Tiergarten Schönbrunn gehört zu den vier Zoos in Europa, in denen Große Pandas leben. Alle Pandas, auch das am mittwoch geborene Jungtier, sind im Besitz der Volksrepublik China. Die nächsten zwei Jahre wird der Nachwuchs in Wien bleiben. Im März ist der zehnjährige Leihvertrag zwischen dem Tiergarten Schönbrunn und der China Wildlife Conservation Association wie geplant ausgelaufen, die Verhandlungen für den neuen Leihvertrag sind bereits abgeschlossen. Bis dieser unterzeichnet ist, gilt ein Übergangsvertrag.

Im April fand die Zeugung statt - vor laufender Kamera.

Mutter und Baby bleiben vorerst noch versteckt vor den Zoobesuchern.

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