Symbolbild - normalerweise führt man Hunde an der Leine aus
Der Frühlingsbeginn bringt mehr Sonnenschein, wärmere Temperaturen und die ersten blühenden Pflanzen mit sich, die meist im Sommer in voller Blüte stehen. Auch unsere vierbeinigen Freunde sind an den wärmeren Tagen wieder aktiver draußen unterwegs.
Dabei gilt es, besonders auf eventuell giftige Pflanzen bei der Gassirunde oder im Garten – aber auch in der Vase im Wohnzimmer – zu achten. Die Tipps fürs Tier zeigen, auf welche Exemplare besonderes Augenmerk gelegt werden sollte.
Stark giftig:
Oleander
Für Pferde und Rinder sind 10 bis 20 Gramm tödlich, bei Schafen bereits 1 bis 5 Gramm
Symptome: Magen-Darm-Entzündungen, verlangsamter oder beschleunigter Puls, Herzrhythmusstörungen
Engelstrompete
Nagetiere sind unempfindlich
Symptome: weitgestellte Pupillen, Halluzinationen
Eisenhutarten
Für alle Tierarten giftig, jedoch kommt es selten zu Vorfällen
Hinweis: Blüten können gelb oder blau sein
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Tod durch Atemlähmung
Maiglöckchen
Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Erschöpfung, Krämpfe, Tod durch Herzstillstand
Besonders giftig sind Blüten und Früchte
Roter Fingerhut
Symptome: Übelkeit, Magen-Darm-Entzündungen, verlangsamter oder beschleunigter Puls, Vorhofflimmern, Kreislaufkollaps
Rittersporn
Symptome: Störungen des Verdauungstrakts, Muskellähmung, Atemnot, Atemlähmung
Besonders giftig sind die Samen der Pflanze
Eibe
Insbesondere Pferde reagieren sehr empfindlich
Symptome: Unruhe, weitgestellte Pupillen, erhöhte Temperatur, beschleunigter Puls, Atemnot, Krämpfe, Tod durch Kreislaufkollaps
Rinde, Nadeln und Samen der Eibe sind giftig
Goldregen
Vor allem für Pferde, Rinder, Hunde und Katzen sehr giftig
Symptome: bei Pferden Schwitzen, Zittern, Kolik, Tod;
bei Hunden Erbrechen, Durchfall, epileptiforme Anfälle, Tod
Buchs
Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Schwindel, Tod durch Atemlähmung
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