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Neues Start-up
10/01/2016

Stoffeinkaufstasche "pflanzt Bäume im Regenwald"

Eine Stofftasche namens "goodbag" soll Plastikmüll vermeiden und Umweltprojekte fördern.

Jede Tasche zählt, meinen die Initiatoren des Wiener Start-ups bgood: Mit einer "smarten" Stofftasche, die mitzählt, wie oft sie verwendet wird, sagen sie umweltverschmutzenden Plastikeinkaufssackerln den Kampf an. Jeder Einsatz der mit einem Chip versehenen "goodbag" unterstützt ein Umwelt- oder Sozialprojekt mit einer kleinen Spende.

Jeder Scan eine Spende

Der Chip der aus recycelten Stoffresten in sozialen Werkstätten gefertigten Taschen kann an der Kassa von teilnehmenden Geschäften über NFC-fähige (Near Field Communication) Bankomat-Terminals oder ein eigenes Tablet ausgelesen werden. Jede Verwendung in einem Partnergeschäft wird so registriert. Über das Webportal goodbag.io erhalten Konsumenten einen Überblick über ihre eingesparten Einwegtragetaschen und das dadurch vermiedene CO2. Mit jedem Scan wird überdies eine Spende freigeschaltet. Als erstes Projekt soll die Wiederaufforstung des Regenwaldes unterstützt werden. Erhältlich ist die Tasche um knapp 16 bis 19 Euro in den Partnergeschäften oder im Online-Shop.

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"Von den Sackerln wegkommen"

Die Anzahl der Partner ist noch überschaubar. Bisher sind die Biowerkstatt in der Biberstraße sowie vier Lokalitäten in der Wollzeile - die Buchhandlung Morawa, das Honig- und Trüffelspezialitätengeschäft Wald und Wiese sowie das Reformhaus Staudigl und die Naturparfumerie Staudigl - mit von der Partie, alle in der Wiener Innenstadt gelegen. Gespräche mit weiteren Geschäften und auch mit großen Ketten würden aber laufen, hieß es kürzlich bei der Präsentation des Projekts. "Wir möchten unseren Kunden eine gute Alternative bieten und wollen von den Sackerln wegkommen", erläuterte Staudigl-Chefin Christina Wolff-Staudigl, warum sie mit ihren beiden ökobewussten Geschäften die "goodbag" unterstützt.

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