Leben
12.11.2016

Darum tragen Amerikaner jetzt Sicherheitsnadeln

Nach der US-Wahl sollen Sicherheitsnadeln Menschen, die von Übergriffen bedroht sind, signalisieren, dass sie nicht alleine sind.

Der Sieg von Donald Trump gegen Hillary Clinton bei der Wahl löst bei vielen US-Bürgern ein unbehagliches Gefühl aus. Allen voran bei Afroamerikanern, Moslems und Frauen, also genau jenen Gruppen, denen gegenüber sich Trump im Wahlkampf mehrmals abfällig oder drohend geäußert hat. So sagte er zum Beispiel, dass er Moslems davon abhalten werde, die USA zu betreten, ließ rassistische Bemerkungen über Schwarze ab oder äußerte sich mehrmals sexistisch gegenüber Frauen.

Zeichen der Solidarität

Neben unzähligen Protesten gegen den Wahlausgang soll nun die Sicherheitsnadel ein unterstützendes Symbol für all jene sein, die sich davor fürchten, was jetzt kommt. Sie wird an der Kleidung angebracht, um Solidarität mit all jenen Gruppen zum Ausdruck zu bringen, die Trump wiederholt bedroht hat.

Die Idee des #safetypin kam zum ersten Mal nach dem Brexit-Votum in Großbritannien auf (kurier.at berichtete). Nach diesem häuften sich dort fremdenfeindliche Vorfälle. Genau wie damals zeigen sich auch jetzt immer mehr Menschen mit einer Sicherheitsnadel an ihrer Kleidung in den sozialen Medien.