Sich künstlerisch auszudrücken ist eine Möglichkeit, mit der Diagnose Brustkrebs umzugehen.

© /EricaDellaSerra

Erfahrungsbericht
10/02/2014

"Kunst ist die beste Therapie"

Die Künstlerin EricaDellaSerra beschreibt, wie sie die Krebserkrankung ihrer besten Freundin verarbeitet.

Nicht nur für die betroffenen Frauen müssen mit der Diagnose Brustkrebs umgehen. Auch Angehörige und Freunde sind von den Ereignissen sehr betroffen. Und auch im sozialen Umfeld geht jeder anders mit dieser Erkrankung um. Für die Künstlerin EricaDellaSerra ist ihre Kunst das richtige Ventil.

"Als betroffene und mitleidende Freundin bzw. Künstlerin verarbeitete ich dieses Desaster in Emotionen. Ich erschuf die kleine Chemo, die meiner Freundin Mut macht und zu jeder Behandlung in Form eines Cartoons begleitet."
Ebenso hat sie eine Skulptur gestaltet. Die Sorge um ihre Freundin beflügelte ihre Kreativität richtiggehend, denn der Krebs wurde erst spät entdeckt. "Bei Helga war es bereits dreiviertel 12."

Nachdem ich meine beste Freundin zu allen Terminen chauffiere und auch zu Hause betreue, erlebe ich diese Situation natürlich hautnah. Aber: besser gemeinsam, als einsam."

Das Thema Brustkrebs beschäftigte EricaDellaSerra allerdings schon länge. Eine Bronzeskulptur zu diesem Thema hat sie bereits vor vielen Jahren geschaffen. Aus ihrer Sicht lässt sich mit Kunst viel Unausgesprochenes ausdrücken:"Kunst ist die beste Therapie." Was sie anderen, ob selbst erkrankt oder als Freundin und Angehörige noch mitgeben will: "Nur Mut!"

Die Diagnose Brustkrebs verändert das Leben jeder Frau, jede bewältigt die Erkrankung anders. Sabine Wilde hat im Yoga einen Ausgleich zu den Belastungen der Krebstherapien gefunden. Wie sie ihre Erkrankung bewältigt hat, erzählt sie hier.

Schreiben, skifahren, Jakobsweg

Christine Hochgerner besiegte den Brustkrebs drei Mal und bewältigte ihre Erfahrungen schriftlich - aus ihren Kurzgeschichten wurde ein Buch. Hier erzählt sie ihre Geschichte. Gertrude Klabutscher hat trotz Brustentfernung wieder ein so positives Körpergefühl, dass sie auch ohne Brüste in die Sauna geht. Susi Safer führte auf ihrer Facebook-Seite ein öffentliches Bilder-Tagebuch über ihren Kampf gegen Krebs. Die Wienerin Heidi Pippan bewältigte indes nach der Diagnose per E-Bike den Jakobsweg. "Den Krebs hab’ ich dortgelassen", erzählt sie.

Erfahrungen machen Mut

Egal, ob kurz oder lang, traurig oder erheiternd, der KURIER sammelt all diese Erfahrungen – damit sie anderen Betroffenen Mut machen. Schreiben Sie uns Ihre Geschichte (gerne auch anonym) und schicken Sie sie an lebensart@kurier.at. Ihre Texte und Bilder werden online unter www.kurier.at/pinkribbon veröffentlicht.

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