Leben
05.12.2011

Microsoft tut Winehouse-Werbung leid

Britische Microsoft-Vertretung bewarb Album-Download nach Tod der Sängerin, entschuldigt sich nun dafür.

Der US-Softwareriese Microsoft hat sich für eine über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter verschickte Werbebotschaft entschuldigt, in der Fans der Sängerin Amy Winehouse nach ihrem Tod zum kostenpflichtigen Herunterladen eines ihrer Alben aufgerufen wurden. "Wir entschuldigen uns bei allen, denen unser vorheriger Amy-Winehouse-'tweet' als rein geschäftlich motiviert erschien", twitterte Microsoft am Montag. Dies sei "überhaupt nicht der Fall", hieß es in der Mitteilung vom Konto tweetbox360.

Zuvor hatte Microsoft über tweetbox360 dazu aufgerufen, über den Microsoft-Onlineladen Zune in Erinnerung an die verstorbene Souldiva ihr Erfolgsalbum "Back to Black" herunterzuladen. Internet-Nutzer hatten das mit Kommentaren wie "krass" und "widerwärtig" quittiert. Winehouse war am Samstag Tod in ihrer Wohnung in London aufgefunden worden. Sie starb im Alter von 27 Jahren.