Lisa und Carolin

© Heinz Wagner

Zoom Kindermuseum-Außenstellen
08/02/2016

Tragbare Insel und Pokémon-Go zum Angreifen

Das ZOOM Kindermuseum (Wien) geht - vorerst vorübergehend - mit Außenstellen nach Ottakring und Favoriten.

von Heinz Wagner

Lisa "verlängert" ihren Griechenland-Urlaub auf der Insel Kos. Und das macht sie so: Sie sitzt auf einem türkisen Teppich in einer vorübergehenden Außenstelle des Zoom Kindermuseums und bastelt sich aus leeren Zündholzschachteln, einer größeren Schachtel und Plastilin eine Palme, malt mit gelb und blau Sand und Wasser auf den Karton. Aus anderen Teilen entsteht unter ihren geschickten Händen ein Boot, eine Plastilinfigur mit langen blonden Haaren wird die Kapitänin. Es folgen weitere liebevoll gestaltete Details wie ein Rettungsring, Strandmatten und so weiter.

Raus aus dem Zentrum

So wie die Kinderuni seit einigen Jahren in Außenbezirke Wiens „on Tour“ geht, so macht sich seit Anfang August, vorläufig nur für drei Wochen, auch das Kindermuseum Zoom auf, um Kinder für Kreativaktionen in weniger zentral gelegenen Bezirken zu erreichen. Im „Testlauf“ von Zoom Pop-Up“ bauen Kinder im Ottakringer Sandleitenhof aus kleinen und größeren Schachteln, was ihnen in den Sinn kommt. In Favoriten – wegen des dortigen weitläufigen Geländes in der Nähe des Hauptbahnhofes – nur für Gruppen entsteht Wiens größte Kugelbahn aus Kartonröhren, Schläuchen und Papiertunnels.
Der Kinder-KURIER stattete vorerst einmal der Ottakringer Außenstelle am Eck zwischen Rosa-Luxemburg- und Liebknechtgasse einen Lokalaugenschein ab. Dabei ist Lisas „Urlaubsverlängerung“ mit zu erleben. Neben ihr baut Carolin an einer Pyramide aus den nackten Streichholzschachteln – ohne Zündholzreibefläche. Aus Knetmasse formt sie eine große Touristin und mit sehr viele Liebe zum Detail eine kleines Hündchen namens Abby. „So heißt auch mein Hund“, lässt sie nebenbei fallen und erzählt über eine ganze Reihe von Hunden in ihrer Familie, mit denen sie schon von ganz klein auf aufgewachsen ist.

Pokémon im Mini-Universum

Später stoßen die beiden Brüder Elias und Daniel zum „Ministreichholzschachteluniversum“. Elias nutzt eine der kleinen Schachteln, um der Reihe nach alle Mitwirkenden, Betreuer_innen und Besucher_innen mit einem Zaubertrick einer wie aus dem Nichts auftauchenden Cent-Münze zu verblüffen. Das ist nicht sein einziger Zaubertrick, den er mehr als gekonnt vorführt. Unter seinen geschickten Händen entstehen aber auch noch – nachdem er sich mit seinem Bruder über die Suche nach Pokémon-Go-Figuren unterhalten hat - ein deutlich als Pikachu erkennbares „Taschen-Monster“ und zwei andere Wesen, eines davon ein Drache, den sein Schöpfer gern auch dem Pocket-Monsters-Universum überlassen möchte. Sein Bruder macht aus einer der kleinen Schachteln ein kleines Meer, formt aus Plastilin Boot und ein Segel und befestigt es an einem Zahnstocher-Mast. Sein Bruder macht aus einer der kleinen Schachteln ein Boot, formt aus Plastilin ein Segel und befestigt es an einem Zahnstocher-Mast. Die beiden werden von ihrem Opa ins Ottakringer Zoom-Pop-Up gebracht, der im Vorraum sich still beschäftigt und Zeitung liest. Plötzlich düst Elias, der draußen nachschauen war, zurück in den großen Bastel- und Bauraum: „Der Opa hat jetzt auch eine Beschäftigung gefunden“, vermeldet er frohlockend (nicht nur) seinem Bruder: „Der baut jetzt mit Letizia (eine der künstlerischen Betreuer_innen) ein großes Haus!“

Schachtelburg

An dem baut später Felix weiter. Vorerst konzentriert er sich aber auf seine Vorliebe und Stärke: „Ich forsche gern und kenn mich gut bei Fischen und anderen Tieren aus.“ Den kunstvoll angefertigten Steinadler mit Zündholzschachtel-Horst nimmt er später mit nach Hause. Die größeren teile werden von den jungen Kreativen (vorläufig) hier gelassen, um als Objekte in der Auslage auch andere zum Bauen und Erfinden anzuregen. Rund ums große Schachtelhaus ist Felix erst recht in seinem Element. Mit Hilfe einer Schere schneidet er in die Oberfläche eines Karton-Tunnels eine Öffnung. Oben drauf setzt er eine oben und unten offene große Schachtel: „Das ist jetzt ein Turm für die Burg!“, verkündet er nach Durchkriechen der eckigen Röhre und dem Auftauchen zwischen dieser und dem (noch) nicht fixierten Turm.

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ZOOM Pop-Up Ottakring und Favoriten

Bis 19. August 2016
Mo – Fr, 9 - 12.30 Uhr

Ministreichholzschachteluniversum
Sandleitenhof, 1160, Rosa-Luxemburg-Gasse 9
Eintritt frei
Reservierung für Gruppen erforderlich

Riesen-Kugelbahn
ACHTUNG: NUR für Gruppen
1100, „Gösserhalle“, Laxenburgerstraße 2a

Info & Reservierung für beides: (01) 524 79 08
www.kindermuseum.at

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