Leben | Kiku 05.12.2011

Knoten statt Noten

Eines der spannenden Projekte im Rahmen von Wien Modern

Auf dem Boden liegt ein rotes Seil, in Form eines Halbkreises. Auf dem Höhepunkt des Bogens ein Knopf im Seil. Rund um im Kreis sitzen Kids der zweiten Klasse des Gymnasiums Billrothstraße (Wien-Döbling) und blasen in Flöten, Oboen, Klarinetten, Saxophone, Trompeten, Hörner, Posaunen und eine Tuba. Der Bogen mit Knoten ist die Partitur. Statt Noten zeigt der Bogen, dass von tiefen hinauf zu höheren Tönen und danach wieder runter musiziert wird. Der Knoten zeigt, hier wird besonders be-tont.
Im Rahmen von Wien-Modern haben die Schülerinnen und Schüler mehrere Wochen lang mit Gerald Resch (Komponist des Fagott-Konzerts "Knoten"), Thade Buchborn (Musikpädagoge) und Musiklehrerin Gabriela Jiranek eigene Stücke erarbeitet. Die bringen sie am Montag (21. November) im Wiener Konzerthaus zur Uraufführung. Wobei neben Knoten auch Schlingen, Schleifen, Knäuel und andere Formationen die Kompositionen kennzeichnen.
Mit enstsprechenden Kärtchen und Handbewegungen dirigieren auch Kids selber ihre Kolleg_innen.

Demnächst mehr in einer Fotostrecke

Info

Knoten
Projektpräsentation
Montag, 21. November, 18 Uhr
1030, Konzerthaus, Schönbergsaal

Am selben Tag um 19.30 gibt's das Konzert der Ausgangskompostion für Fagott und Ensemble
Musikverein, Brahms-Saal

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011