Leben
11.01.2018

Haben wir Uno schon immer falsch gespielt?

Ein virales Facebook-Posting schockt Fans des Spieleklassikers.

Aufregung im Spiele-Paradies: Via Facebook machte eine Userin aus den USA die Community Anfang Jänner darauf aufmerksam, dass sie selbst - und wohl auch viele andere - das Spiel Uno jahrzehntelang falsch gespielt hätten.

Der Grund: Die +4-Karte darf laut Regelwerk nur dann ausgespielt werden, wenn man nicht im Besitz der Farbe ist, die auf den Stapel gelegt werden müsste. Wenn der Spieler keine farblich passende Karte auf der Hand hat, sondern nur eine passende Zahl, darf er die +4-Karte jedoch legen.

Damit nicht genug: Hegt man den Verdacht, ein Mitspieler hätte fälschlicherweise die +4-Karte gespielt, kann man diesen dazu auffordern seine Karten offenzulegen. Liegt man richtig, muss der Schummler selbst vier Karten abheben. Bestätigt sich der Verdacht nicht, muss der Herausforderer sechs Karten abheben.

Den Reaktionen der Community zufolge hatten viele die Karte bisher immer dann gelegt, wenn man einem Mitspieler eins auswischen wollte. Über 53.000 Mal wurde das Posting von LaToya McCaskill Stallings bisher gelikt. Über 120.000 Menschen haben den Beitrag der US-Amerikanerin aus Mississippi geteilt. In den Kommentaren kennt die Entrüstung keine Grenzen.

Verzweifelte Spieler können aber beschwichtigt werden: Ganz so eng sieht man es mit dem Regelwerk beim Spielzeugkonzern Mattel, der Uno verlegt, nämlich nicht. Auf dem offiziellen Twitter-Account des Spiels werden die User sogar ermutigt, ihre eigenen Regeln anzuwenden: