Fakten statt Mythen: Müssen wir uns vor 5G-Strahlung fürchten?

und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Nach der Unterzeichnung des Abkommens über die künftige Kooperation sagte BMW-China-Chef Jochen Goller am Freitag in Peking, in China betreibe BMW mit mehr als 1.000 Ingenieuren an drei Standorten bereits die größten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen außerhalb von München.
Über die neue Mobilfunkgeneration kursieren viele Falschinformationen und Halbwahrheiten. Ein Faktencheck zu Grenzwerten und der wahren Strahlungsquelle.

Die fünfte Mobilfunkgeneration verspricht schnelleres Internet und kurze Reaktionszeiten, was künftig für die Kommunikation zwischen Autos und Maschinen relevant ist. Gleichzeitig kursieren derzeit eine Reihe von Horrorvorstellungen in sozialen Netzwerken wie Facebook. Von Millionen neuer Stationen, extremer Strahlenbelastung und laserartigen Funkstrahlen durch 5G ist die Rede. Unter Forschern sorgen diese Behauptungen für Unverständnis. Im KURIER geben sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was ändert sich durch die neuen 5G-Frequenzen?

„Dass die aktuell vorgesehenen 5G-Frequenzen etwas ganz Neues, Gefährliches sein sollen, ist schlichtweg unwahr“, erklärt Gernot Schmid von den Seibersdorf Laboratories. „Da in der ersten Ausbaustufe sowohl die Frequenzbereiche als auch die Übertragungstechnologien sehr ähnlich sind, sind aus wissenschaftlicher Sicht keine Unterschiede zum bestehenden Mobilfunk zu erwarten“, sagt der Experte für elektromagnetische Felder.

Sind gesundheitliche Auswirkungen zu erwarten?

Nein, da 5G zunächst nur in Frequenzbereichen genutzt wird, die seit Jahren flächendeckend vom Mobilfunk, aber auch von WLAN verwendet werden. In der ersten Stufe wird das 5G-Netz mit Frequenzen unterhalb von 3,8 Gigahertz betrieben. Das liegt zwar geringfügig über dem Bereich bisheriger Mobilfunk-Netze (bis 2,7 GHz), aber unter der Frequenz von WLAN, das schon jetzt  bis 5,7 GHz funkt. Trotz unzähliger Studien ist nicht nachgewiesen, dass Mobilfunk die Krebsgefahr erhöht.

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