Damit Slush-Eis nicht komplett gefriert, enthält es häufig Glyzerin als eine Art Frostschutzmittel.
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Slushie: Mit diesen Tipps gelingt das Trendgetränk zuhause

Slushies erleben dank sozialer Medien einen Hype – und werden inzwischen auch als alkoholische Variante serviert. Woher das Getränk stammt und wie das halbgefrorene Trinkeis auch zu Hause gelingt.

Bunt, eiskalt und süß: Slushies (auf Deutsch: Schneematsch) sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen an heißen Tagen sehr beliebt. Es handelt sich dabei um halbgefrorene Erfrischungsgetränke mit Geschmäckern wie Erdbeere, Kirsche, Cola, Zitrone oder Heidelbeere.

Sie bestehen aus winzigen Eiskristallen, die in gesüßtem, aromatisiertem Wasser schwimmen und damit eine „matschig“-eisige Masse zum Schlürfen ergeben. Der süße Geschmack kommt nicht von ungefähr: Die Menge Zucker in einem halben Liter Slush-Eis entspricht bis zu 20 Stück Würfelzucker.

In den sozialen Netzwerken sind zunehmend auch alkoholische Varianten zu finden, darunter etwa Aperol Slush. Dabei wird der Aperitif nicht mehr wie gewohnt über Eiswürfel gegossen, sondern gleich als halbgefrorener Drink gemixt.

Ebenso beliebt ist der sogenannte Frosé, ein gefrorener Rosé. Ein eleganter Hingucker, dessen Geschmack sich mit Früchten oder Sirups abwandeln lässt. Es gibt auch Cocktail-Varianten, wie zum Beispiel den Frozen Mojito Slush – bestehend aus Limette, Minze und Rum.

Ursprung der Slushies

Das Slushie-Getränk hat seinen Ursprung in den späten 1950er-Jahren. Als Omar Knedlik, ein Drive-in-Betreiber im US-Bundesstaat Kansas, Limonaden mangels funktionierender Kühlung ins Gefrierfach legte, bemerkte er zufällig den Effekt: Durch den hohen Zuckeranteil froren die Getränke nicht hart durch, sondern blieben halbflüssig und kristallig.

Die ungewöhnliche Konsistenz kam bei seinen Kunden so gut an, dass Knedlik eine eigene Maschine dafür entwickelte. Anderen Überlieferungen zufolge soll der Unternehmer Will Radcliff den Slushie in den 70er-Jahren erfunden haben.

In den USA und in England sind Slushies längst ein Trend. Auch in Wien gibt es sie zu kaufen, unter anderem im Eisgeschäft Cool & Sweet in der Millennium City sowie im Eissalon Alba am Alsergrund. Doch man kann sie auch selbst zubereiten – mit einem starken Standmixer (siehe Rezept unten) oder Slushie-Eismaschinen.

Wichtig für Zubereitung

Dafür braucht es vor allem viele Eiswürfel, Sirup (fertig oder hausgemacht), frischen Saft oder frisches Obst. Dieses sollte möglichst reif sein und vorher im Kühlschrank gelagert werden. Besser eignen sich aber gefrorene Früchte. Wichtig: Den Mixer zuerst mit etwas Flüssigkeit befüllen, damit nichts an den Klingen festklebt. Dann zügig auf höchster Stufe so lange mixen, bis die Masse glatt und cremig ist – der Slushie soll dabei nicht zu warm werden. Ist die Mischung zu dick, hilft es, mit Flüssigkeit nachzuhelfen.

Ist die Mischung zu dünnflüssig, einfach weitere Früchte hinzufügen. Gläser oder Becher sollten vorgekühlt werden, so bleibt der Slushie länger halbgefroren. Zusätzlich hilft eine Prise Salz, sie hält den Slushie länger kalt. Dann steht der Abkühlung nichts mehr im Weg.

Rezept für Slushie

Zutaten (für 2 Gläser):

  • 300 g Eiswürfel
  • 200 g gefrorene Früchte 
  • (z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Mango oder Ananas)
  • 100–150 ml Saft (z. B. Apfel-, Orangen- oder Zitronensaft)
  • 1–2 EL Zucker oder Honig (nach Geschmack)
  • evtl. etwas Zitronensaft oder Minze

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in einen leistungsstarken Mixer geben. 
  • 30–60 Sekunden mixen, bis eine feine, schneeartige Konsistenz entsteht.
  • Ist der Slushie zu dick, etwas mehr Saft hinzufügen. Ist er zu flüssig, mehr Eiswürfel zugeben.
  • Sofort servieren.

Kleines Küchenlexikon: 
Tipp ohne Mixer: Saft oder Limonade in einen Gefrierbeutel füllen und ihn für etwa 3–4 Stunden ins Gefrierfach legen. Alle 30 Minuten kräftig durchkneten. So entstehen nach und nach feine Eiskristalle – ganz ohne Mixer.  

Liisa Mikkola

Über Liisa Mikkola

Redakteurin und Digital Producer beim KURIER und freizeit.at, dem Digitalformat der KURIER freizeit.

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