Leben
05.12.2011

Automatische Datenerfassung nervt "Freunde"

Facebook-Ticker wird mit Nutzer-Aktivitäten überladen. Werbebotschaften werden nicht gekennzeichnet.

Max Mustermann hört sich Perfect Day von The Jolly Boys auf Spotify an":
Seit dem Start des schwedischen Musik-Dienstes in Österreich ist auch hierzulande das sogenannte "frictionless sharing" bei Facebook gestartet. Dabei handelt es sich um die automatische Erfassung von Nutzeraktivitäten bei Partnern des Online-Netzwerkes. Im Falle von Spotify werden alle Lieder, die ein Nutzer über die Software am Computer oder Handy anhört, automatisch bei Facebook veröffentlicht.

Verschleiert

Angezeigt werden diese und viele andere Meldungen im sogenannten Ticker, der jedem Facebook-Nutzer auf seiner Startseite in der rechten Spalte angezeigt wird. Die Funktion wird bereits als "Stalker Ticker" kritisiert, weil hier nicht nur Updates von direkten Kontakten, sondern auch von Freunden von Freunden angezeigt werden. Zudem hat der Ticker ein weiteres Problem: Unter die Meldungen mischt Facebook neuerdings Werbebotschaften. Diese "Sponsored Stories" sind nicht eindeutig als Anzeigen gekennzeichnet und sorgen bereits für Unmut unter den Nutzern.

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