Viennacontemporary: Die Kunstmesse als Museums-Quartier

Viennacontemporary: Die Kunstmesse als Museums-Quartier
Wiens Messe für Gegenwartskunst fördert beim Debüt der neuen künstlerischen Leiterin Kunst der 1970er Jahre zutage.

Der große Blumenstrauß am Eingang kann den Eindruck nicht vertreiben, dass die „Viennacontemporary“ (VC), Wiens vorrangige Messe für zeitgenössische Kunst, schon einmal nobler ausgesehen hat. Liegt es am Fehlen des roten Teppichs, den man erhofften Großsammlern in früheren Jahren auszurollen pflegte? Oder an den schlecht verfugten, sichtbar geflickten Stellwänden, die mitunter vom Wert der Dinge ablenken, die auf ihnen montiert sind? Die Aussteller beteuern zwar, dass sich am Messebau nichts verändert habe, aber Details sind in dieser Branche wichtig, und Abnutzungen fallen auf.

Auch weitere Sitzgelegenheiten wären ein Plus für die Messe, die bis Sonntag wieder Kunstinteressierte und Sammler in die Marx-Halle lädt. Wer nicht zu den VIPs zählt, fläzt heuer nur auf einigen „Enzos“, den Sitzmöbeln aus dem MuseumsQuartier, dieses präsentiert sich wie viele weitere Kunstinstitutionen auf der Messe.

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