Venedig: Al Pacino für Lebenswerk geehrt

Al Pacino wurde am Lido mit dem Jaeger-LeCoultre-Preis geehrt. Bei den Filmfestspielen stellt er auch seine Regiearbeit "Wilde Salome" aus.
Foto: rts

"Es gibt viele Dinge, die ich mir wünschte nicht getan zu haben" gestand Al Pacino im Zuge der Überreichung des Jaeger-LeCoultre-Preis für sein Lebenswerk.

Der Hollywoodstar Al Pacino hat am Sonntag bei den Filmfestspielen den Jaeger-LeCoultre-Preis für seine die Filmkunst bereichernde Arbeit erhalten. Der italo-amerikanische Schauspieler und Regisseur bedankte sich am Nachmittag bei der Pressekonferenz für die Ehre, die Auszeichnung für sein Lebenswerk am Lido entgegennehmen zu dürfen. Er bereue rückblickend nichts, sagte Pacino: "Aber es gibt sehr wohl Dinge, die ich mir wünschte nicht getan zu haben, viele Dinge, auch außerhalb meines filmischen Lebens."

Pacino stellte in Venedig seine dokumentarische und sehr persönliche Regiearbeit "Wilde Salome" mit Jessica Chastain vor, an der er jahrelang gearbeitet hatte. Er sprach über die Schwierigkeiten, Shakespeare oder - wie in diesem Fall - Oscar Wilde als Amerikaner zu inszenieren und streute seiner Hauptdarstellerin Rosen, die die finale Inspiration für das Projekt gewesen sei. Auch wenn es derzeit keine konkreten Projekte für die Zukunft gebe, wird er "die Magie des Kinos" wohl nicht lange missen wollen: "Ich habe mich in die Idee des Filmemachens verliebt. Das ist meine Geschichte."

(apa / mich) Erstellt am
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