Kultur 05.12.2011

TV-Direktion: Wunderfrau verzweifelt gesucht

Negative ORF-Schlagzeilen machen es Wrabetz nicht leichter, qualifiziertes Personal im Ausland zu rekrutieren.

ORF - "Freunderlwirtschaft statt Ideenwettbewerb" titelt die deutsche Agentur dpa ihren jüngsten Bericht über die ORF-Wahlen. Das macht es General Alexander Wrabetz nicht leichter, qualifiziertes Personal im Ausland zu rekrutieren. Das gilt ganz besonders für den neuen Top-Job: die TV-Direktion. Ingrid Deltenre, Chefin der Vereinigung der Öffentlich-Rechtlichen, ist "nicht verfügbar". WDR-TV-Direktorin Verena Kulenkampff wurde eben bis 2014 verlängert. Nun wird die Ex-ORF-Programmchefin Kathrin Zechner intensiv kolportiert. Ihr Vertrag mit den Vereinigten Bühnen läuft aus.

Aufregung

Für Aufregung sorgt ein Porträt von SPÖ-Stiftungsrat Niko Pelinka im Magazin Fleisch, das nach Interventionen geändert wurde. Ursprünglich sagte Pelinka nämlich: "Ja, wir telefonieren ziemlich häufig, und seitdem er (Wrabetz, Anm.) Infodirektor ist, fragt er mich immer um meine Meinung, wer ,Im Zentrum' auftreten soll." Grund für die Abänderung: Die Passage sei nicht autorisiert gewesen. Ob sie so auf Band war? Herausgeber Markus Huber: "kein Kommentar." Pelinka selbst sieht sich falsch wiedergegeben.

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011