Trenklers Tratsch: Wer wird nun Direktor des Volkstheaters?

Visualisierung der Pläne von Paulus Manker: Der Theatermacher durfte sein Konzept nicht einmal darlegen!
Die Entscheidung dürfte bevorstehen. Wieder ein Mann? Ein Lichtblick: Die Volksoper macht, was das Volkstheater sollte

Es herrscht Totenstille, was die Zukunft des Volkstheaters anbelangt. Kein Kulturpolitiker hat Visionen, derenthalben er nicht zum Arzt müsste. Das Letzte, das man vernahm, war Mitte Dezember die Zahl jener, die im Sommer 2025 auf Kay Voges folgen wollen: 47 Bewerbungen seien eingegangen, ein knappes Viertel aus Österreich, der Frauenanteil läge bei rund 50 Prozent.

Dies nährte die Hoffnung auf eine weibliche Führung. Es gibt ohnedies zu viele Direktoren in den großen Häusern der darstellenden Kunst: Bogdan Roščić (Staatsoper), Martin Kušej bzw. Stefan Bachmann (Burgtheater), Herbert Föttinger (Josefstadt), Stefan Herheim (MusikTheater an der Wien) sowie Christian Struppeck (Ronacher und Raimund Theater). Eine einzige Frau darf gegenwärtig Paroli bieten: Lotte de Beer, das glatte Gegenteil von miselsüchtig und arrogant.

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