Andris Nelsons dirigiert die Wiener Philharmoniker.

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Schön, dass die Wiener Philharmoniker wieder daheim sind
12/01/2013

Schön, dass die Wiener Philharmoniker wieder daheim sind

Die Philharmoniker mit Andris Nelsons und Volkhard Steude überzeugten im Wiener Musikverein..

von Peter Jarolin

Die Philharmoniker mit Andris Nelsons und Volkhard Steude überzeugten im Wiener Musikverein. Peking, Japan, Moskau, Muscat und ein Abstecher in den Vatikan – die Wiener Philharmoniker waren in den vergangenen Wochen viel unterwegs. Umso schöner, dass die Musiker nun (inzwischen fast zur Gänze) wieder in Wien sind – ein philharmonisches Abonnementkonzert im Musikverein zeigte das am Wochenende eindrucksvoll.

Am Pult stand der Abo-Debütant Andris Nelsons, der vor allem ein glänzender Dramatiker ist, aber auch mit Nuancen und subtilen Details zu brillieren weiß. Etwa bei Felix Mendelssohn-Bartholdys Konzert für Violine und Orchester (in e-Moll, op. 64), bei dem der philharmonische Konzertmeister Volkhard Steude als Solist im Einsatz war. Steude lotete alle Farbschattierungen aus; umwerfend seine effektvollen Kadenzen, virtuos das Spiel, formvollendet seine Interpretation. Dirigent Nelsons und das Orchester waren dabei ideale Partner, ehe bei der Tondichtung „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss auch Konzertmeisterin Albena Danailova samt Kollegen und Maestro Nelsons zur Höchstform auflaufen durfte. Strauss pur, prall und überragend!

Mehr Pflicht als Kür: Joseph Haydns Symphonie in C-Dur (Hob I:90), bei der man sich trotz schöner Einzelleistungen (Flöte!) mehr Esprit und Leichtigkeit gewünscht hätte. Großer Jubel.

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