Samu Haber, Sänger  von Sunrise Avenue, will  die Gitarre gegen Snowboard und Fotoapparat tauschen

© EPA/Fredrik von Erichsen

Samu Haber
10/14/2014

Auflösungsgerüchte dementiert

"The Voice"-Star Samu Haber spricht über die geplante Pause seiner Band Sunrise Avenue.

von Brigitte Schokarth

Das war ein blödes Gerücht, einer deutschen Website, die einfach nur Klicks generieren wollten!" Samu Haber, Frontmann der finnischen Band Sunrise Avenue ist böse. Soeben hat seine Band das Best-of-Album "Fairytales" veröffentlicht, aber dass er die Band auflösen will, hat er nie gesagt.

"Es stimmt, dass wir Pause machen" stellt er im Interview mit dem KURIER klar. "Und ja, natürlich ist man müde, wenn man eine Pause macht. Aber wir nehmen uns nur sieben Monate frei. Danach sind wir im Sommer wieder auf Tournee, werden einige Festivals spielen."

Was Haber in der freien Zeit machen wird, ist dem Lieblings-Finnen der Deutschen nur teilweise klar. "Ich will Zeit für die Familie haben, snowboarden und fotografieren – eben alles, wozu ich jahrelang keine Zeit hatte. Aber sonst will ich keine Pläne und keine Projekte haben."

So ist auch ein Samu-Haber-Solo-Album – zumindest aus heutiger Sicht – keine Option. "Die Jungs von der Band werden vermutlich solo starten. Vielleicht werde ich irgendwann einmal ein Album alleine aufnehmen, ich denke aber nicht, im nächsten Frühjahr. Andererseits – vielleicht ist mir im März danach. Das ist das Tolle daran, keine Pläne zu haben: Ich kann tun, was ich will, wann ich will."

Hohes Niveau

Sein zweites Engagement als Juror bei "The Voice" ist zum Großteil abgedreht. Reden darf er darüber nicht, das verbietet ihm der Vertrag – per Geldstrafe. Was er sagen kann, ist, dass das Niveau der Talente in Deutschland höher ist, als das der finnischen Ausgabe der Casting-Show. "In Finnland sind 10.000 Leute in der Vorausscheidung und 100 davon kommen in die Show. In Deutschland aber sind es 100.000. Da kommen nur die Besten der Besten dran. Außerdem haben wir in Deutschland auch Leute aus Mexiko, Spanien, Japan und Amerika. Das ist sehr spannend."

Beides ein Grund dafür, dass Haber jetzt schon zum zweiten Mal in Deutschland dabei ist, während er den Produzenten der finnischen Ausgabe von "The Voice", die ihn seit der ersten Staffel als Juror haben wollten, regelmäßig einen Korb gibt. Außerdem, sagt er, habe er so seine Ruhe: "Kurz nachdem im Studio die Lichter abgedreht werden, sitze ich im Flieger nach Helsinki und kriege die deutschen Kritiken nicht mit."

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