anna weidenholzer

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Reinhard-Priessnitz-Preis
06/12/2013

Priessnitz-Preis 2013 an Anna Weidenholzer

Jury würdigt die junge Linzer Schriftstellerin für den "guten Blick für die Schräglagen des Lebens."

Die aus Linz stammende Autorin Anna Weidenholzer erhält den Reinhard-Priessnitz-Preis 2013. Dies teilte das Literaturhaus Wien, wo die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung am 28. Oktober verliehen wird, in einer Aussendung mit. "Anna Weidenholzer hat einen guten Blick für die Schräglagen des Lebens, für die Zumutungen des Alltags", heißt es in der Begründung der Jury, der heuer Robert Schindel und Gustav Ernst angehörten. "Weidenholzer versteht es, den feinen Grat zwischen Normalität und Katastrophe, zwischen Alltagselend und neurotischem Leid zu beschreiten."

Werdegang

Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, studierte vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw (Polen). Mit dem Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ (Residenz) war sie im Frühjahr 2013 in der Kategorie Belletristik für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Mit ihrem ersten Buch, „Der Platz des Hundes“ (mitter verlag), wurde sie 2011 zum Europäischen Festival des Debütromans in Kiel eingeladen. Zu ihren bisherigen Auszeichnungen zählen u.a. der Alfred-Gesswein-Preis 2009.

Reinhard-Priessnitz-Preis

Seit 1994 wird der Reinhard-Priessnitz-Preis vom Kulturministerium jährlich an deutschsprachige Schriftsteller vergeben. Preisträger der vergangenen Jahre waren Andrea Winkler (2010), Richard Obermayr (2011) und im Vorjahr Judith Nika Pfeifer.

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