Pianist Buchbinder: "Die Künstler sind in Nullarbeit“

Pianist Buchbinder: "Die Künstler sind in Nullarbeit“
Rudolf Buchbinder. Der Starpianist über Zwangspausen, das Coronavirus und die wirtschaftlichen Folgen.

Eigentlich wäre sein Kalender für die nächsten Monate wieder übervoll gewesen. Konzerte in Österreich, in halb Europa, aber auch in China, Japan oder Südkorea waren geplant. Seit der Coronavirus-Pandemie ist auch Starpianist Rudolf Buchbinder weitgehend zur Untätigkeit gezwungen. Wobei es das Wort „untätig“ nicht so ganz trifft.

„Wir sind glücklicherweise zu Hause in Wien, sortieren, arbeiten, und ich gehe am Klavier wieder alle Sonaten Ludwig van Beethovens durch. Im Laufe der Jahre schleichen sich immer wieder Kleinigkeiten ein, die man zwar nicht hört, die mich aber stören. Daran feile ich jetzt. Außerdem studiere ich neue Zugaben ein und widme mich etwa Johannes Brahms. Dessen Klavierstücke sind faszinierend“, so Buchbinder im KURIER-Gespräch.

Kommentare