Originalschrif­ten von Mozart in Budapest entdeckt

Noten, die bisher als anonyme Kompositionen galten…
Foto: AP/Kerstin Joensson Immer wieder tauchen Kompositionen Mozarts auf: Diese Notenblatt stammt aus einem Fund, der 2009 im Mozarteum präsentiert wurde

Vier fehlende Seiten der berühmten A-Dur-Klaviersonate sind in der Szechenyi-Nationalbibliothek aufgetaucht.

Die für mehr als zwei Jahrhunderte verloren geglaubten Originalschriften von Mozarts Sonate in A-Dur sind in Budapest entdeckt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Die vier vergilbten Blätter traten im Zuge einer Sichtung alter Papiere der Szechenyi-Nationalbibliothek zum Vorschein und vervollständigen das als Einzelblatt erhaltene Original im Mozarteum Salzburg.

… Foto: KURIER/Gerhard Deutsch Wolfgang A. Mozart Der Entdecker Balazs Mikusi wurde vom Leiter der musikalischen Abteilung der Bibliothek im Jahr 2009 damit beauftragt, die dunkelsten Ecken der Archive zu durchstöbern, um methodisch die unzähligen ungesichteten Blätter zu identifizieren. Auf der Suche nach Mozart sei er dabei nicht gewesen, erklärte er gegenüber der AFP. Die Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331 entstand um 1783 in Wien und zählt zu Mozarts berühmtesten Stücken (Video siehe unten). Wie die Schriften nach Budapest gelangten, bleibt vorerst unklar.

(APA) Erstellt am
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