Kultur
15.10.2018

ORF-Tatort "Her mit der Marie!" erreicht Top-Quote

Der neue Fall des Duos Krassnitzer und Neuhauser kratzt an der Million-Zuseher-Grenze. Drei Österreich-"Tatorte" 2019 geplant.

Starke Schauspieler und starke Regie bringen starken Zuseher-Zahlen: Barbara Eders ORF-" Tatort" mit dem Titel "Her mit der Marie!" erreichte in Österreich am Sonntag durchschnittlich 947.000 Zuseher. Damit kam der neueste Fall von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, die darin u. a. Simon Schwarz, Christopher Schärf, Erwin Steinhauer, Johannes Krisch und Maria Hofstätter ins Visier nahmen, auf einen Marktanteil von 28 Prozent. Ein gelungener Abschluss eines "Tatort"-Jahres, dass für die Österreich-Ausgabe bereits hervorragend begann.

Mit durchschnittlich 1.016.000 Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von 29 Prozent war die ORF-Premiere von „ Tatort – Die Faust“ (14. Jänner 2018) unter den erfolgsverwöhnten Austro-Fällen der beliebteste seit Februar 2016 („Tatort – Sternschnuppe“). Doch auch über die heimischen Grenzen hinaus war Christopher Schiers Krimi äußerst erfolgreich und erreichte dort sogar einen neuen Höchstwert: Mit durchschnittlich 10,54 Millionen Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von 29 Prozent war der Film beim deutschen Publikum der meistgesehene aller 42 bis dahin ausgestrahlten ORF-„Tatort“-Fälle mit Harald Krassnitzer seit deren Start 1999 gewesen.

Ergänzung:

In Deutschland lief "Her mit der Marie!" ebenfalls sehr gut, wie die aus technischen Gründen verspätete Quoten-Auswertung zeigt. Mit 8,33 Millionen Zuschauern und einem hervorragenden Marktanteil von 24,8 Prozent war der österreichische "Tatort" Marktführer - und das auch beim jungen Publikum: 2,10 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer sahen den Film, was einen überzeugenden Marktanteil von 19,1 Prozent bedeutet.

Im kommenden Jahr werden voraussichtlich drei "Tatort"-Folgen aus Österreich zu sehen sein: Nach „Wahre Lügen“ (AT) und „Glück allein“ (AT) wurde eben als heuer letzte Österreich-Folge „Baum fällt“ (AT) in der Regie von Nikolaus Leytner als Produktion der Graffilm mit u. a. Karl Fischer und Verena Altenberger gedreht.