ServusTV macht dem ORF mit noch mehr Filmen Konkurrenz

Johannes Silberschneider, Nina Proll und Gerhard Ernst beim Dreh zum fünften Altaussee-Krimi "Der letzte Jodler"
Der Salzburger Privatsender startet eine erneute Offensive im Bereich Fiction und greift dabei verstärkt auf aus dem ORF bekannte Publikumslieblinge zurück.

Nach dem Ableben des Sendergründers Dietrich Mateschitz im Oktober 2022 kamen  Spekulationen auf, ob ServusTV die umfangreiche und auch kostenintensive Zahl an Eigenproduktionen wird halten können.  Mit den nun bekannt gegebenen  Plänen im Bereich Fiction ist  klar: Es ist  weiterhin keine Trendumkehr  in Sicht. 

Fünf Spielfilmdrehs für 2024 wurden angekündigt, darunter auch der Start neuer Filmreihen. Und  für 2025 peilt man eine noch höhere Zahl an Eigenproduktionen an. „Österreichische Fiction ist eine der wichtigen identitätsstiftenden Programmsäulen bei Servus TV. Hier können wir unverwechselbaren und senderspezifischen Content anbieten und uns von den Angeboten der internationalen Streamingdienste abheben“, erklärt Programmdirektor Goetz Hoefer gegenüber dem  KURIER. Geholfen habe dabei auch die neue Filmförderung FISA+, „vor allem auch, um Österreich als Stand- und Drehort für Produzenten attraktiv zu machen.“

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