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ORF-III-Chefin Zierhut-Kunz will Küniglberg erobern

Ziel sei "ein moderner, effizienter und glaubwürdiger ORF".
Frau mit blonden Haaren, beigen Lederjacke, großen runden Ohrringen und silberner Uhr verschränkt die Arme.

Kathrin Zierhut-Kunz, seit 2022 kaufmännische Geschäftsführerin von ORFIII, hat sich für die Position der ORF-Generaldirektorin ab 2027 beworben. Das gab sie am Donnerstag in einer Aussendung bekannt, nachdem ORF-Chefin Ingrid Thurnher ihr Nicht-Antreten erklärt hatte. 

"Mein Ziel ist ein moderner, effizienter und glaubwürdiger ORF, der seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag mit Qualität, Relevanz und Verantwortung erfüllt", so Zierhut-Kunz. Als Geschäftsführerin von ORF III kenne sie die Herausforderungen des Hauses aus operativer Verantwortung. "Mit meiner Kandidatur verbinde ich den Anspruch, den ORF strukturell weiterzuentwickeln und die journalistische Qualität nachhaltig zu stärken."

Blaue Verbinderin in der ORF-Spitze

Zierhut-Kunz ist seit knapp zehn Jahren in verschiedenen (Spitzen-)Positionen im ORF tätig. Die frühere Steuerberaterin war u. a. im Beteiligungsmanagement und Personalchefin. Sie gehört zu den Top-Verdienern des Öffentlich-Rechtlichen. Sie gilt als FPÖ-nahe. 

"Die Frage, welchen ORF wir künftig gestalten wollen und welches Bild wir nach außen vermitteln, ist dringlicher, denn je und verdient keinen Aufschub, sondern erfordert eine entschlossene Antwort. Für diesen Auftrag bewerbe ich mich", erklärt sie in der Aussendung. Die Kür der ORF-Generaldirektion erfolgt am 11. Juni durch den 35-köpfigen Stiftungsrat.

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