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Interview
09/28/2021

ORF-TV-Wissenschaftschef Matzek: „Dogmen sind etwas für die Politik“

Ein Gespräch über neue Sendungsideen, Glaubwürdigkeit des Journalismus, „grünes“ Produzieren und den „Universum“-Saisonstart

von Christoph Silber

Mit „Naturerbe Österreich – Die Nationalparks“ (20.15, ORF2) startet „Universum“ am Dienstag in den TV-Herbst. Regisseur Heinz Leger führt in der neuen Produktion dorthin, wo Österreich noch wild und ursprünglich ist – von den höchsten Gipfeln in den Hohen Tauern über das Gesäuse bis hin zu den  Salzlacken am Neusiedler See. Ein Gespräch mit Thomas Matzek, Leiter der TV-Hauptabteilung Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen. über die „schöne heile Welt“ und einen etwas anderen Blick auf unsere Erde".

Die Saison der neuen Naturfilm-Produktionen startet mit einem Zweiteiler über das „Naturerbe Österreich – Die Nationalparks“. Was tut sich im „Universum“?

Mit der Ära des neuen „Universum nature“-Chefs Gernot Lercher wurde ein neues Team aufgebaut. Das soll in der Lage sein, alle Medien-Kanäle und Natur-Themen abzudecken und eines sein, das nicht allein in Richtung Doku denkt, sondern Wissen darüber hinaus sozusagen zur Verfügung stellt. Dazu zählen auch die „Universum spezial“-Sendungen, die sich mit Corona, Klima und Arten-Vielfalt beschäftigt haben und im kommenden Jahr sich voraussichtlich der Rückkehr von Wolf, Luchs und Bär widmen werden. Damit stellt sich auch die Frage, wie sehen wir Bio-Diversität, wie den gemeinsamen Lebensraum von Tier und Mensch, aber auch, wie zeigen sich hier die Folgen des Klimawandels – beispielsweise durch das erwärmungsbedingte Auftreten des Goldschakals. Dieser etwas andere, breite Zugang ist jetzt schon spürbar beim „Universum“ zu den Nationalparks – sozusagen einer Wildnis durch Menschenhand – und wird noch stärker bei Projekten im kommenden Jahr, etwa mit „Tanganjikasee - das blaue Herz Afrikas“. Das bringt einen anderen Blick auf „unsere Erde“, statt nur „schöne heile Welt“.

Die gibt es nur noch selten.

Deshalb setzen wir auf Green Producing. Heinz Legers Zweiteiler, mit der Interspot Film umgesetzt, ist als erste „Universum nature“-Produktion mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Das ist ein Bewusstseinsschritt zu sagen, wir können nicht bei solchen Produktionen, in denen es um die Natur geht - und nicht nur dort -, Tausende Kilo an CO2 verursachen. Wir arbeiten hier nun nach den von den Film-Produzenten entwickelten Standards in Hinblick auf Mobilität, Ressourcennutzung oder auch Abfall. Da zeigt sich mitunter, dass das, was ökologisch sinnvoll ist, auch ökonomisch etwas bringt. Bei einem „Universum spezial“ kam beispielsweise 75 Prozent des international gedrehten Materials bereits von Teams von vor Ort, die in der Community der Wildlife-Filmer bewährt sind. Wir wollen dieses weltweite Netzwerk ausbauen und da gibt es auch gemeinsame Interessen mit Walter Köhlers Terra Mater, dem anderen großen Naturfilm-Player in Österreich. Diese dezentrale Produktionsweise schafft auch Möglichkeiten für den Fall, dass, wieder Grenzen wegen einer Pandemie dichtgemacht werden - Produktionen können dann trotzdem umgesetzt werden.

Wie haben sich in den vergangenen zwei Jahren die Anforderungen an Ihre Hauptabteilung verändert, hat sich das Volumen an Output gesteigert?

Quantitativ auf alle Fälle. Natürlich hat das Corona-Jahr 2020 vermehrt Beiträge aus der Wissenschaftsredaktion mit sich gebracht. Es hat, wenn man so will, auch einen Star geboren: Günther Mayr. Der ROMY-Preisträger war im vergangenen Jahr mit knapp 270 Analysen live auf Sendung. Wir haben darüber hinaus ORF1 in der Corona-Zeit bei der „Freistunde" mit viel Programm unterstützt. Das war Angebot an junge Schüler während des ersten Lockdowns. Zudem wurden „Universum“-Programme über die gesamte Sender-Flotte hinweg gespielt – über 800 Stunden an „Universum“-Folgen liefen in ORF1, ORF2 und ORFIII sowie 3sat. Das zeugt vom großen Repertoire-Wert und damit der Wichtigkeit und Richtigkeit des Investments. Neu auf Sendung gegangen ist ein „Universum spezial“ zum Thema Klima im Kontext von Corona. Darin ging es u.a. um die Frage, ob die Pandemie positive Effekt für die Natur hatte – konnte sie nicht haben, denn Mensch und Natur sind eine Einheit. Wenn man an einer Schraube dreht, drehen sich andere mit. Spannende Beispiele dafür: Zum Teil sind in den Nationalparks mehr Tiere gewildert worden, weil Touristen, sonst lästige Zeugen, ausgeblieben sind. In der Stadt wiederum haben Tiere eine schlechtere Nahrungssituation vorgefunden, weil Speiseabfälle von Restaurants gefehlt haben. Für uns war das Jahr 2020 ein sehr aktives, es hat sich viel bewegt.

Und in qualitativer Hinsicht?

Da gibt es einen interessanten Aspekt: Die Glaubwürdigkeit von Journalismus und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft wurde auf den Prüfstand gestellt. Bei meinem Antritt in dieser Funktion vor zwei Jahren habe ich die Devise ausgegeben, dass wir aufhören mit der Verkündigung von wissenschaftlichen Erfolgen gleichsam als Heilsversprechungen. Stattdessen sollte und soll Wissenschaft als Prozess vermittelt werden, was Transparenz bringt darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zustande kommen und wie sie sich weiterentwickeln, vertiefen. Das kommt uns heute als ORF zugute, wenn es um Glaubwürdigkeit geht. Denn was Charité-Virologe Christian Drosten Anfang 2020 über den Corona-Virus wusste, ist ein anderer Stand als er heute weiß. Soll heißen: Erkenntnis hat immer einen Kontext und das ist darzustellen – Dogmen sind etwas für die Politik und nichts für die Wissenschaft. Wissenschaft versucht, jeden Tag klüger zu werden.

Ein von Ihnen formuliertes Ziel war, die Wissenschaft und die Berichterstattung darüber vom Elfenbein-Turm zu holen. Wie soll das gehen? Wissenschaftliche Forschung ist komplex, verlangt Diskurs- und Kritikfähigkeit – gleichzeitig gibt es wieder eine gewisse Sehnsucht nach einfachen „Lösungen“, die es eh nicht gibt.

Was wir heute viel mehr als früher tun ist, Wissenschaftsinstitutionen und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit zu zeigen und damit auch das Prozesshafte daran. Deren Erkenntnisse über ein breites Angebot in die Gesellschaft zu bringen, ist eine zugegeben fordernde Aufgabe. Das Ziel verfolgen wir aber konsequent. Je mehr Zeit ein Thema eingeräumt bekommt, umso besser. Das macht es beispielsweise bei Online-Beiträgen bzw. Erklärvideos mitunter schwierig, weil sie, um die Konsumierbarkeit bei der Zielgruppe herzustellen, Fakten verknappt darstellen müssen. Viel Energie stecken wir auch in die ORF2-Daytime, in „Mayrs Magazin“, das so erfolgreich ist, weil es sich an ein ganz breites Publikum richtet, und auch andere Formate. Weiter ausbauen möchte ich das mit „Universum Science“ (Arbeitstitel) für die ganze Familie.

Universum Science“ soll also ein weiteres Sendungsformat für Wissenschaft werden?

Es gibt zwei Motive, die mich da antreiben: „Universum“ ist eine starke, glaubwürdige Marke des ORF. Ursprünglich geschaffen wurde sie, um gewissermaßen Grundbildung unter die Leute zu bringen. Mittlerweile zeigt sich durch „Universum nature“ und „Universum history“, dass das  durchaus eine Dosis Wissenschaft verträgt.  „Universum science“ wäre zudem eine Verbreiterung der Dachmarke. Die letzte durch „Universum history“ war 2013 und liegt nun doch schon einige Zeit zurück. Dazu kommt, dass ein fixes Format mit 30 bis 45 Minuten Länge genau das wäre, um die Ansprüche an eine tiefere Auseinandersetzung mit Wissenschaft, der ganzen Breite an Themen und auch den Menschen, die das betreiben und voranbringen, einzulösen.

Kommt man sich da mit „Mayrs Magazin“ in die Quere?

„Mayrs Magazin“ ist ein schnelles, aktuelles Magazin mit einem breiten Themenmix in jeder Sendung – es war ein Gebot der Stunde, es ging darum, verständlich und informativ auf Themen der Woche und des Tages zu reagieren und sie für wirklich jeden aufzubereiten und entsprechend zu präsentieren. „Universum science“ soll hingegen in einem Doku-Format als weiteres Angebot in die Tiefe gehen und komplexer Themen aufbereiten.

Einige Höhepunkte der Hauptabteilung Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen in den nächsten Wochen (alle ORF2):

Die „Universum history“-Sendung „Der Aufstieg der Habsburger" am  2. November widmet sich der Entscheidungsschlacht auf dem Marchfeld zwischen König Rudolf I. aus dem Hause Habsburg und Ottokar II. Die „Rothschilds – Aufstieg, Glanz, Verfolgung" (21. Dezember) zeichnet das Schicksal der einflussreichen Familie nach.

„Universum“ zeigt mit „Kolumbien – Das entfesselte Paradies" (16./23. November) ein Land und seine Natur nach dem Ende des Guerilla-Krieges.

Um Polizei-Gewalt und Gewalt gegen die Exekutive geht es in der „Menschen & Mächte“-Ausgabe „Wenn die Polizei kommt" (17. November). „Im Häfen" (15. Dezember) findet sich zudem ein guter Nährboden für Dschihadismus, insbesondere im Jugendvollzug.  

Das wäre dann auch ein Sendungsgefäß etwa für das Thema Klima?

Klima ist ein zentrales Thema, keine Frage, aber auch zunehmend politisiert und emotional aufgeladen. Dazu etwas Vertiefendes anzubieten, Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie auch Nicht-Eingeweihte verstehen und ihre Schlüsse ziehen können, wäre ein Ziel. Das geht hin bis zu den ohnehin heiklen Themen der Effekte von Maßnahmen. 

Wo muss in Ihrer Hauptabteilung noch an Schrauben gedreht werden?

Da gibt es immer was. Denn diese Hauptabteilung bespielt ja mittlerweile zehn Sendeleisten: „Universum nature“, „Universum history“, „Mayrs Magazin“, „Menschen und Mächte“, Stöckl live“ (Hauptabend), „Stöckl“ (Talk), „bewusst gesund“, „Fannys Friday“-Doku, „nano“ auf 3sat und dazu noch die aktuelle Berichterstattung in der ORF2-Day-Time und „Zeit im Bild“. Also unser Angebot ist schon sehr umfangreich.

Was sind die Themen für Sie?

Neben dem Aspekt, Wissenschaft als Prozess zu vermitteln, gibt es noch einiges. Zum Beispiel soll der Bereich Natur noch journalistischer aufbereitet werden. Meine These ist: Es gibt keine Trennung mehr in die Bereiche Wildnis und Zivilisation. Wir sind ein Planet. Eins greift hier ins andere. Es gibt auch hier in der Stadt, wo wir gerade sitzen, viel an Tier-Geschehen und auch Pflanzen-Entwicklung. Das wäre der erste Punkt für mich. Auf der anderen Seite geht die Ausdehnung menschlicher Siedlungsräume immer weiter in vormalige Wildnis-Gebiete. Wir wollen uns also anschauen, was sich da in diesen Grenzbereichen von Tier und Mensch tut. Wir planen deshalb eine Doku zu Biosphärenparks, die dieses Konzept umsetzen von Naturschutz, landwirtschaftlicher Nutzung durch den Menschen und normalem Leben. Das bringt also die Erweiterung von Universum nature von „Unsere Wildnis“ auf „Unsere Erde“. Der dritte Punkt ist: All das geht nicht von allein. Es braucht klugen Fach- Journalismus. Das heißt, die Nachwuchsförderung und damit die journalistische Kompetenzsicherung, beispielsweise durch eine ORF-Science-Academy, hat einen hohen Stellenwert, um eine relevante journalistische Berichterstattung in der Zukunft gewährleisten zu können. Am Beispiel Klima - ich halte die Klima-Berichterstattung für den nächsten großen Prüfstand für den Journalismus nach Corona.

Das kündigt sich bereits an, wenn auch anders, weil die Industrie oder auch Bauern schon weiter sind als mancher Denkzirkel am Biertisch.

Es geht darum, Ereignisse einzuordnen. Wenn man dramatische Bilder von Überflutungen zeigt mit einer unterschwelligen Nachricht, es gehe dem Planeten schlecht und man müsse was tun – ohne den Kontext, die Häufigkeit dieser Ereignisse, das ganze Syndrom läuft man früher oder später Gefahr, unglaubwürdig zu werden. Denn die Frage, die sich Menschen da draußen stellen ist, ob der Stark-Regenfall und die Vermurungen im Zuge von Hochwasser tatsächlich Ausläufer des Klimawandels sind. An einem solchen Punkt ist fundierter Wissenschaftsjournalismus notwendig. Der geht über Schlagzeilen hinaus. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Nur wenn die gegeben ist, dann kann man beim Publikum erfolgreich sein.

Sie sprachen von einer ORF-Science-Academy, ist da eine neue Institution gedacht?

Darüber denken wir noch nach. Aus- und Fortbildung ist jedenfalls wichtig in diesem Bereich. Das Wissen, das wir hier haben, soll im ORF und eventuell darüber hinaus greifbar und abrufbar sein. Es nützt nichts, eine bestens aufgestellte Klima-Redaktion im ORF zu haben, wenn dann an anderer Stelle – im ORF oder anderswo -  bei jedem Hagel-Ereignis gleich die Klima-Krise strapaziert wird. Hausinterne Kompetenz braucht da mehr Durchlässigkeit in andere Redaktionen. Ich verharmlose damit nichts, warne aber davor, ein Schlagwort zu überstrapazieren. Plausibilität ist nicht Wissenschaftlichkeit, erst die interpersonelle Nachvollziehbarkeit aufgrund von Daten macht es für mich aus.

Wir haben bisher von Faktoren von außen als Herausforderung für Ihre Hauptabteilung gesprochen. Was auch kommt, ist eine organisatorische, nämlich das Zusammenziehen von Fernsehen, Radio und Online auf dem Küniglberg, also das neue, tatsächliche ORF-Zentrum.

Es geht darum Wissen zu teilen und ORF-Konsumenten bestens zu versorgen. Ich selbst habe journalistische Grenzen nie an Ausspielkanälen festgemacht. So wie ich das bislang kennengelernt habe, geht es im Wissenschaftsjournalismus durchwegs um die Sache. Was jedenfalls forciert wird, ist der Bereich Bewegbild online – soweit es der Gesetzgeber erlaubt. Es geht darum, dass um Gebührengeld produziertes Material möglichst adäquat ausgespielt werden soll. Das ist auch eine Frage von Algorithmen, die dem Nutzer entsprechende Auswahlmöglichkeiten aufzeigen. Was davon dem ORF erlaubt sein soll, muss der Gesetzgeber entscheiden.

Gibt es ein Beispiel dazu, was geht und was nicht geht?

Da reicht ein Blick auf das von uns mitbelieferte „nano“ auf 3sat. Die Idee war, Inhalte von dort auf allen Mediatheken der Partner-Sender anzubieten. Das ist derzeit dem ORF nicht erlaubt, auch wenn es inhaltlich sinnvoll wäre. Denn letztendlich geht es ja darum, Wissen anzubieten.

Wie sieht es überhaupt aus mit Co-Produktionen?

„Universum nature“ wäre ohne Co-Produktionen gar nicht denkbar. Das ZDF, NDR und ARTE waren hier immer schon wichtige Partner. Diese wollen wir auch im Bereich Wissenschaft forcieren, dafür braucht es aber eine eigene Doku-Leiste im ORF. Auch weitere Partnerschaften sind hier in Überlegung. Es gibt zudem einen für alle spannenden Knowhow-Austausch zwischen ORF, ZDF, BR und SRF. Für uns ist etwa die Frage digitaler Wissensangebote wichtig, wenn die gesetzlichen Schranken hierfür fallen oder weniger werden.

Das betrifft auch den Bereich Social Media.

„Fannys Friday“, entstanden aus der ORF1-„Freistunde“ als Versuch, Wissenswertes unterhaltsam für junge Menschen aufzubereiten, läuft in ORF1 mit 30.000 bis 50.000 Zusehern – das wird oft genug erwähnt. In den Social Media-Kanälen, etwa Facebook, erreichen Beiträge ein Vielfaches an Zugriffen – und das war auch immer so geplant. Ein Format, mit dem wir die digital natives erreichen können.

Diese Zugriffszahlen sind mir neu.

Wir müssen für das junge Publikum auf social media adäquate Angebote machen bzw. machen dürfen. Ein Problem ist dabei aber sicher die Umsetzbarkeit – in 30 Sekunden wird man nicht sehr viele Quellen und sehr viel wissenschaftlichen Diskurs unterbringen. Das heißt, es gibt sozusagen natürliche Grenzen in der Vermittlung komplexer Sachverhalte durch die Art der Mediennutzung. Es gibt aber Wechselwirkungen - „Terra X“, die Wissenschaftssendung des ZDF, betreibt einen eigenen YouTube-Kanal und die Kollegen haben festgestellt, dass sie dort sehr wohl Zuseher generieren können für „Terra X“ auf dem linearen ZDF-Kanal bzw. auch für die Mediathek. Man hat den Altersschnitt verjüngt dadurch. Das wäre auch ein erstrebenswertes Ziel für uns.

 

 

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